Montags Gerne Aufstehen | Berufliche Neuorientierung | Karriere | Life Design | Nie wieder unzufrieden im Job |

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Transkript

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00:00:00: In dieser Podcastfolge geht es darum, wie du deinen Job aktiv gestalten kannst.

00:00:05: Und zwar in erster Linienbezug auf deine Arbeitsbeziehung und hier ganz besonders zu deiner Führungskraft!

00:00:12: Ich habe heute zwei Agile Coaches zu Gast die vor allem eines gemeinsam haben – sie sind überzeugt das Veränderungen dann gelingt wenn Menschen sich weiterentwickeln dürfen, Arbeit mehr sein kann als nur ein Job.

00:00:27: Mann eben auch als Mensch Verantwortung dafür übernimmt.

00:00:30: Genau darüber sprechen wir heute, zu Gast sind Martin Langmann, Agile Coach Team-Entwickler und Change Agent

00:00:39: und

00:00:39: Michael Blümel der als Agile coach Menschen und Organisationen durch Veränderung durchbegleitet.

00:00:45: Wenn du wissen willst wie aktiv deine Jobcraft ist dann bleib jetzt unbedingt dran!

00:00:57: Und damit ganz herzlich willkommen im Montagsgerne Aufstehen Podcast.

00:01:02: Mein Name ist Anja Worm, ich helfe Fach- und Führungskräften dabei sich den Job zu designen der ihr Leben bereichert!

00:01:12: Ich freue mich sehr, dass du hier bist und eingeschaltet hast.

00:01:15: Und bevor wir in das wundervolle Gespräch mit Martin und Michael gehen möchte ich noch einmal ganz kurz dran erinnern, dass der Workshop am nächsten Mittwoch startet!

00:01:26: Und zwar endlich beruflich klar... Du kannst dich dafür kostenfrei anmelden.

00:01:31: den Link dazu findest du wie immer in den Shownoten Und wenn du das Gefühl hast, du weißt nicht was der nächste Karriere-Schritt sein soll.

00:01:39: Dann melde dich doch genau dafür jetzt noch an!

00:01:42: Wie gesagt alles kostenfrei und du wirst eine ganze Menge erfahren wie du das am besten angehst.

00:01:50: Ich freue mich sehr wenn wir uns da sehen.

00:01:52: und jetzt lasst uns rein starten ins Interview.

00:01:54: Hallo Martin hallo Michael schön dass ihr da seid.

00:01:58: Hallo Anja

00:02:00: Hallo Anija christig

00:02:02: Wir wollen heute über ein, wie ich finde tolles Thema sprechen, nämlich Job Crafting.

00:02:08: Und ihr habt dazu ein richtig tolles Buch geschrieben.

00:02:10: darüber sprechen wir nachher auch noch ein bisschen und vielleicht ja vielleicht erst mal vorweg.

00:02:16: so ganz kurz was ist denn eigentlich Job Crafting?

00:02:21: Was bedeutet denn das?

00:02:24: Jobcrafting ist eine Methode, um den Job bewusst zu gestalten.

00:02:31: Es geht darum die eigenen Stärken bewusst zu leben, den Job noch den Werten und auch den Bedürfnissen besser auszurichten.

00:02:40: Und zwar innerhalb der Rolle in der man ist, also es geht jetzt ja nicht darum gegen die Organisation oder gegen den Rahmen irgendwie zu arbeiten sondern zu sagen okay welche Möglichkeiten welchen Einflussbereich habe ich in meinem jetzigen Job und wie kann ich den vielleicht ausbauen mit dem Ziel zufriedener zu sein motivierter zu sein effizienter zu werden schlussendlich auch gesündert zu werden.

00:03:08: Also das heißt ein wenig anzupassen auf die eigenen Stärken.

00:03:15: Vielleicht kann man das irgendwie so vergleichen mit einem Maßanzug, ich kauf einen Anzug und habe die Entscheidung getroffen, okay, ich kaufe jetzt den Anzug, da soll dieser Stoff sein und ich probiere den an wie ich einen Job ausfülle und der passt.

00:03:32: aber es kann natürlich sein dass irgendwann vielleicht diesen Anzug nicht mehr überall passt, vielleicht betreibe ich Sport.

00:03:39: Ich wäre ein bisschen schlanker oder muskulöser, vielleicht nehme ich ein bisschen Gewicht zu und ich muss den Job entsprechend auch ein bisschen anpassen oder in dem Fall den Anzug.

00:03:49: das heißt vielleicht wird es irgendwo etwas enger, vielleicht wird der Anzug zu weit und je nach Lebenssituation will ich jetzt dann hier den Anzug entsprechend anpassen.

00:03:59: so kann man das vielleicht irgendwie sehen und vielleicht ist das ein ganz gutes Bild mit diesem Anzug.

00:04:05: Sehr schönes Bild.

00:04:06: Ja, gefällt mir!

00:04:09: Viele Menschen merke ich ja auch... Das ist ja auch mein Thema.

00:04:12: so fühlen sich da im Job recht ausgeliefert.

00:04:15: So haben das Gefühl, ich kann irgendwie gar nicht so richtig was bewegen.

00:04:19: Woran erkenne ich dann wo ich wirklich Einfluss habe?

00:04:24: Das ist natürlich eine sehr gute Frage.

00:04:26: Da geht es sehr vielen Menschen so.

00:04:29: Diese Phasen kennen wir alle.

00:04:32: Ich erkläre das immer so ein bisschen mit der Perspektive drauf, wie man das auch sieht.

00:04:38: Viele Menschen haben so das Gefühl, dass einem der Job passiert, also das passiert mir und im Jobcrafting reden wir ja immer davon... Also das ist mein Job!

00:04:49: Der gehört mir, mit dem kann ich was machen.

00:04:51: So wie der Martin schon gesagt hat, wir wollen ja irgendwie eine Passung herstellen zwischen dem Job als vielleicht so wie eine Kleidergröße daherkommt und vielleicht nicht ganz gut passt.

00:05:04: Wir wollen eine Passungen erstens zu den eigenen Stärken die man hat zur eigentlichen Persönlichkeit.

00:05:10: Und das fangt jetzt sehr... großen Einfluss darauf wie ich meinen Job überhaupt wahrnehme.

00:05:19: Wir reden da sehr oft vom Circle of Influents, das ist so dieser maßgebliche Begriff der beim Jobcrafting quasi mitkommt.

00:05:28: er ist immer mit dabei.

00:05:30: vielleicht sage ich kurz zwei drei Worte was dazu.

00:05:34: Beim Circle of Influence geht es, das ist auch so ein Bild wo ich mich selber im Zentrum sehe.

00:05:39: Da gibt's einen Kreis der ist irgendwie so der Sorgenbereich oder der Circle Of Concern was auch heißt und das ist die Welt ja da ist alles drinnen.

00:05:47: Das sind die Sorgen von meiner Chefin drin aber da ist auch irgendwie der Krieg im Iran drinnen.

00:05:53: also das ist quasi überwältigend groß die ganze Welt.

00:05:56: Und dann gibts irgendwie den Bereich dem Circle of influence quasi der Raum oder der Bereich in dem Ich Wirkung zeige Und das Jobcrafting stellt einen Bezug zu genau diesen Bereich her.

00:06:08: Also diese Vergegenwertigung, was liegt eigentlich in meinem Einflussbereich?

00:06:13: Was kann ich da bewirken und was kann ich tun?

00:06:16: Das ist wirklich der Bereich, in dem ich quasi Wirkung entfalten kann.

00:06:20: Und dann ist es ein bisschen so wie ein Perpetuummobile, wo man wieder zu deiner Frage kommt an ja letztendlich merke ich dann dass ich Einflüsse habe indem ich etwas bewirke Und wenn ich was bewirke, merke ich, dass ich Einfluss habe und dann wird es immer mehr.

00:06:39: Okay!

00:06:42: Wie groß würdet ihr denn den Einfluß da tatsächlich einschätzen?

00:06:50: Ist das eher groß unterschätzen, dass die Menschen überschätzen... also wie schätzt ihr das ein?

00:06:58: Ja, das ist eine gute Frage.

00:07:00: Das Job-Crafting an sich, vielleicht hole ich da jetzt ein wenig aus, ist ja ca.

00:07:06: um die Jahre alt.

00:07:07: Es hat angefangen mit einer Studie und kommt aus der Organisationspsychologie wo man sich die Frage stellt wie soll der Job quasi ausschauen damit man seinen Potenzial tatsächlich ausschöpft?

00:07:21: Und da hat es eine Studie gegeben mit Rheinigungskräften in einem Krankenhaus und das Ergebnis war, dass sich drei große Bereiche herauskristallisiert haben.

00:07:32: Da das in der Sprache zu bleiben ist eine englische oder amerikanische Studie, er hat das Task Crafting gegeben Das Relationship Crafting und das Kognitive Crafing.

00:07:43: Also diese drei Säulen sind da rausgefallen bei dieser Studie,

00:07:48: d.h.,

00:07:48: es sind diese Bereiche wo ich Einfluss nehmen kann.

00:07:51: Task Crafging beschreibt die Bereiche meiner Aufgaben.

00:07:55: welche Aufgaben übernehme ich in Zukunft?

00:07:58: Welche geben mir Energie?

00:08:00: Welke mache ich gerne?

00:08:02: Welchen nehmen wir Energie?

00:08:04: Will ich vielleicht ein bisschen ausbauen, welche will ich vielleicht etwas reduzieren?

00:08:09: Da spielt auch die Frage mit wie fülle ich diese Arbeiten aus.

00:08:13: Da geht es auch so um Richtung Zeitmanagement und dann das Relationship Crafting.

00:08:19: Das ist der Beziehung Ausbau.

00:08:25: nutze ich ein Netzwerk, baue ich Beziehungen auf innerhalb meines Teams stärke ich die zu meiner Führungskraft.

00:08:32: Zu anderen Abteilungen, zu meinen Kunden, zu den Stakeholders und so weiter.

00:08:38: Und der dritte Punkt ist das sogenannte Cognitive Crafting.

00:08:42: Das heißt welchen Wert schreibe ich meine Arbeit zu?

00:08:47: Da geht es also sehr viel um die Einstellung, um die eigene Einstellung und dem sogenannten Mindset.

00:08:52: Und zurück zu deiner Frage, es gibt aus meiner Sicht überall die Möglichkeit Einfluss zu nehmen.

00:08:59: Leichter ist es wahrscheinlich wenn man in einem Unternehmen arbeitet mit einer offenen Kultur wo man... so ohnehin vielleicht schon irgendwie sehr viel miteinander spricht, wo auch modernere Organisationsformen vielleicht zu finden sind.

00:09:18: Agile Arbeitsweisen beispielsweise also wo das offener gelebt wird.

00:09:24: oder bin ich jetzt in einem sehr starren System, wo es sehr klare Abläufe und so weiter gibt?

00:09:31: Da bin ich vielleicht nicht so frei in dem was ich gestalten kann Aber tendenziell ist es so, dass man das eigentlich ein bisschen unterschätzt diesen Einflussbereich den man hat.

00:09:41: Es ist auch kein, sagen wir mal, gelerntes Prinzip sondern tendenziellen.

00:09:47: neigt man dazu den Job so hinzunehmen wie er ist obwohl und das ist vielleicht ein Widerspruch in sich obwohl jeder unbewusst auch schon den Job crafted, weil jeder ein bisschen seine Persönlichkeit ja mit reinbringt in den Job.

00:10:03: Das heißt wenn man jetzt an irgendwie eine Stelle hat und man denkt okay zwei Personen führen diesen Job aus dann werden diese zwei Jobs unterschiedlich ausgefüllt, weil einfach die Personen unterschiedlich sind.

00:10:17: Genau!

00:10:19: Und in einem starren System vielleicht habe ich nicht so viele Möglichkeiten im Task Crafting, dass ich mir jetzt an Arbeiten selbst aussuche oder selbst irgendwie stärke und andere reduziere oder abgebe.

00:10:32: Aber dafür habe ich hier Möglichkeiten die Beziehungen zu fördern oder die Einstellungen zur Arbeit zu sagen.

00:10:38: Also im Sinne von, naja also bin ich jetzt so ein kleines Rädchen und fühle mich irgendwie unmächtig und ausgeliefert dem System und ich kann es oder so nichts machen.

00:10:50: das sind so klassische auch Glaubenssätze die man in sich trägt oder sagt man nein ich spiele da eine wichtige Rolle in diesen großen und Ganzen und mein Beitrag den Ich leiste in meine Rolle zahlt auf das ein und das ist sehr wichtig.

00:11:08: Habt ihr das denn schon jemals erlebt, dass man so gar nichts verändern konnte?

00:11:11: Gab's solche Fälle schon oder ist es immer, dass irgendwelcher Spielraum da ist.

00:11:19: Ja wie gesagt... Es gibt immer Raum in dem man seinen Job verändern kann, würde Martin schon gesagt hat wenn ich nur die Beziehung zu einem Arbeitskollegen letztendlich verbessere und meine Schiffin verbessert tue ich ja quasi schon aktiv einwirken in das Umfeld meiner Arbeit.

00:11:40: Das ist eben, wie der Martin schon sagt vielleicht oft so einen Glaubenssatz weil man immer vor dem ganzen System dann steht und sagt oh ich kann das System nicht ändern.

00:11:48: und es stimmt auch.

00:11:50: Ich kann das system nicht einfach Ändern von jetzt auf gleich.

00:11:54: Aber was ich machen kann, ist dass ich einen kleinen Schritt mache eine kleine Veränderung mach das pivotiere und immer wieder mache Und letztendlich ist die Summe der Aktivitäten die ich dann mache Dann vielleicht auch eine große Veränderungen.

00:12:07: Martin hat diese Studie von den Zweipsychologen in Amerika erwähnt.

00:12:13: Und die ist ja ganz oft auch im TED Talks und in Inspirationstalks, ja wird sie benutzt weil diese Reinigungskräfte in dem starsten System eigentlich arbeiten das man sich so vorstellen kann.

00:12:25: Die haben überhaupt wenig freier Raum, die haben sehr viel Struktur, die eben sehr viel Arbeit muss dort ein Zimmer nach dem anderen arbeiten.

00:12:32: aber letztendlich haben die halt auch gesagt Ich bin nicht eine Reinigungskraft, sondern ich bin Teil des Heilungsprozesses.

00:12:40: Das ist dieser kognitive Aspekt oder dieses Einstellungsaspekt.

00:12:45: Wir können da auch etwas tun was über unsere Arbeit hinausgeht.

00:12:49: wir können auch jemanden ein Glas Wasser hinstellen ja?

00:12:52: Wir können auch mit jemandem wenn man in dem Zimmer sind reden und damit verändert sich die Arbeit oder verändert sich das Sichtweise.

00:12:59: Das bewirkt auch etwas.

00:13:00: Da sind wir wieder bei diesem Punkt mit der Selbstwirksamkeit, da bekomme ich dann Feedback von dem Patienten, der im Bett liegt und plötzlich ist meine Arbeit bekommt eine ganz andere Richtung.

00:13:12: Das ist das was dort drin entsteckt.

00:13:14: Ja toll!

00:13:16: Mir fällt gerade so ganz spontan ein.

00:13:17: Ich weiß nicht vielleicht kennt ihr das Buch?

00:13:19: Das ist schon echt alt also... Ich sag jetzt mal, fünfzehn Jahre mindestens so.

00:13:23: Fisch habt ihr davon schon mal gehört?

00:13:26: Das ist auch so ein Motivationsbuch.

00:13:28: da gibt es auch um die innere Einstellung in.

00:13:29: das beschreibt eine Situation wo ein Fischmarkt also wo die Mitarbeitenden auf dem Fisch Markt ihre Arbeit neu gestalten und dann fangen sie an die Fische so hin und her zu schmeißen.

00:13:41: vielleicht habt ihr davor mal gehört.

00:13:44: Kommt gerade in den Sinn wo ihr das erzählt und ich finde dass hat ja auch viel mit Haltung zu tun weil Das war auch so ein... kein schöner, riecht sehr stark Arbeitsplatz.

00:13:56: Du musst sehr früh morgens da sein, hast immer diesen glitchigen Fisch.

00:13:59: und dann ging es dann darum wirklich wie motivieren wir uns hier gegenseitig?

00:14:04: Und das steckt ja auch so'n bisschen darin.

00:14:06: Ja total!

00:14:08: Ich mein, denkt nur in den Hamburger Fischmarkt oder...?

00:14:10: Wo man im Frühstücksfernsehen diese Serien sieht, wo die Leute als Marktschreier ihre Fische anpreisen.

00:14:17: Das ist ja auch so was.

00:14:18: Das könnte man ja auch quasi als total langweiligen Verkaufsjob sehen.

00:14:23: aber die machen nicht schon daraus und das ist halt sehr viel was aus einem selbst oder aus der Einstellung zu der Arbeit raus kommt.

00:14:31: Das verlinke ich mal, das Video hier unten.

00:14:35: Da habe ich gerade so ein Bild wo die da hin und her schmeißen ist es richtig cool.

00:14:41: Genau.

00:14:41: aber das war jetzt nur kurz ... kam so spontan mir der Einfall dazu.

00:14:48: Ihr sprecht im Buch über Managing Up.

00:14:51: was meint ihr damit ganz genau?

00:14:55: Ja Managing up zahlt auf diese auf diese Säule ein, das Relation Crafting.

00:15:00: Das heißt es geht darum die Beziehung zur Führungskraft auszubauen und proaktiv und konstruktiv zu gestalten.

00:15:10: Auf dieses Jahr so als Mitarbeiter.

00:15:13: oder ist man in dieser Einstellung?

00:15:16: Naja wenn die Führungskraft etwas haben will von mir dann soll sie halt irgendwie den ersten Schritt tun und bei Jobcrafting wo es eben darum geht Einfluss zu nehmen dreht man das Bild genau um.

00:15:30: Das heißt, es geht ja auch darum.

00:15:31: ich als Mitarbeiter habe eine Führungskraft und ich hab genauso die Möglichkeiten auf meine Führungskraft einzuwirken und diese bis zu einem gewissen Grad zu führen.

00:15:43: Und gerade bei Führungen ist das ja auch ein Thema wenn man jetzt an einen Studien denkt dass das oftmals ein Kriterium ist, einen neuen Job zu suchen den Job zu wechseln, den Job kündigen.

00:15:58: Viele geben an die Beziehung zur Führungskraft hat nicht funktioniert das war eine schlechte Führung oder was auch immer und tatsächlich hängt ja auch sehr viel an einer Führungen Kraft.

00:16:08: da geht es ja viel um Wertschätzung, Micro-Management, um unklare Erwartungen.

00:16:13: Es geht um Feedback, um Fairness und so weiter.

00:16:16: Es hängt sehr viel auf der Führingskraft Aber schlussendlich sind sie ja auch nur Menschen und es liegt immer auch im Auge des Betrachters, wie gut seine Führung ist.

00:16:29: Und ich habe einen Einfluss darauf, wie diese Beziehungen zu meiner Führungskraft ausschauen kann.

00:16:37: Das heißt, ich hab die Möglichkeit – das sind wir wieder beim Circle of Influence – dieser Beziehung auch zu gestalten indem aktiv zu meiner Führungskraft versuche mit ihr in Kontakt zu treten, vielleicht Unklarheiten zu beseitigen, Erwartungen zu klären.

00:16:55: Vielleicht ihre Ziele nochmal genau zu definieren zur Hinterfragen damit ich schlussendlich meinen Job besser ausfüllen kann und die Führungskraft besser auch unterstützen kann in ihren Tätigkeiten.

00:17:09: da geht es auch sehr viel Vielleicht um Perspektivenwechsel, also sich hinein zu versetzen.

00:17:14: Was könnte die Führungskraft jetzt irgendwie brauchen?

00:17:16: Wäre ich in dieser Rolle, was bräuchte ich quasi von meinen Mitarbeitern und das sind so kleine Tools und Werkzeuge wo vielleicht wieder etwas zurechtlegen kann und sagen okay, so habe ich das noch gar nicht gesehen.

00:17:33: Das werde ich jetzt an morgen ausprobieren.

00:17:34: also es geht ja immer auch darum etwas zu verbessern und in dem Fall ist es eben die Beziehung zur Führungskraft und das ist damit gemeint mit Managing ab.

00:17:44: Ich finde ich sehr spannend weil wie du schon sagst das betrifft ja doch mehr Menschen als uns lieb ist Und lass uns da vielleicht noch ein bisschen konkreter werden.

00:17:57: Ich habe das relativ häufig auch in Coaching, dass Mitarbeitenden wenig Vertrauen bis gar kein Vertrauen geschenkt wird.

00:18:04: So was kann ich da wirklich aktiv tun?

00:18:07: Also lass uns doch vielleicht mal ein bisschen konkreter werden.

00:18:09: Was würdet ihr davor schlagen?

00:18:12: Ja, das ist natürlich als Jobcraftingsicht nicht so gut letztendlich weil ja auch das Vertrauen quasi der fruchtbare Boden ist wo wo das wachsen kann.

00:18:24: Vertrauen ist ja auch so ein Attribut in so lernenden Organisationen oder Organisationen, die sich selbst weiterentwickeln.

00:18:32: Aber grundsätzlich ist es so, dass man vertrauen ... Das Vertrauen hat man sicher verdient und das man nicht verhandelt.

00:18:49: Vertrauen oder Misstrauen ändert sich ja nicht durch ein einzeltiges Gespräch oder eine einzelne Aktion, sondern letztendlich dadurch, dass man sichtbar ist und verlässlich ist.

00:19:00: Und da sind wir eigentlich tatsächlich wieder in diesem Bereich Söckel auf Influenz.

00:19:07: Wo ist eigentlich der Raum den ich kontrollieren kann?

00:19:10: Was sind die Dinge, die ich da letztendly leisten kann, die Ich abliefern kann?

00:19:16: Wie kann ich diese Dinge letztendlich gut und sichtbar kommunizieren, damit auch die Führungskraft anmerkt?

00:19:24: Ja.

00:19:26: Sie kann mir vertrauen weil sie ja auch sieht was ich leiste oder was ich arbeite.

00:19:32: Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit um letztendlicher Fall in das Vertrauen- oder Gestaltungsspielraum sichtbar zu machen.

00:19:40: Das ist ein bisschen so wie die Selbstwirksamkeit, ich setze sich kleine Schritte, ich setsche kleine Handlungen, Verbesserungen, die zeigen dann Wirkung und werden sichtbares und dadurch wächst der Einflussbereich und dadurch dass ich das quasi aktiv kommuniziere kann es auch die Führungskraft besser einschätzen.

00:20:00: Würdet ihr sagen, dass Micro-Management auch darauf basiert?

00:20:04: Dass da Fähnen das Vertrauen ist und würdet ihr da ähnlich vorgehen?

00:20:09: oder was wäre euer Ansatz.

00:20:13: Ja, Micro Management bei dem Micro Managern verbindet man vielleicht immer so ein bisschen mit Misstrauen und teilweise ist es auch oft so.

00:20:25: Vielleicht geht's auch darum einfach einmal... wieder den Perspektivenwechsel zu machen und zu hinterfragen.

00:20:33: Woran liegt es?

00:20:34: Ist das eine Unsicherheit, ist ein hoher Druck, fehlende Transparenz eines unausgesprochene Erwartungen wieder zwischen den Mitarbeiterinnen und der Führungskraft.

00:20:46: Und welche Möglichkeit nicht beim Micro-Management zum Beispiel habe, ist das sicher Versuch mit Transparens quasi gegenzusteuern.

00:20:56: Das heißt wenn ich eine Führungsgraf auf... habe, die Micro-Management betreibt.

00:21:02: Das ist ja auch immer etwas so Kulturelles in einem Unternehmen, aber nichtsdestotrotz kann man natürlich versuchen einfach zum Beispiel regelmäßige Status Updates proaktiv einzufordern.

00:21:15: Man sagt okay lass uns doch wöchentlich für zehn Minuten, fünfzehn Minuten oder so ein Meeting machen.

00:21:21: das steht dann irgendwie bei uns drinnen und da kann ich dich updaten zb über den aktuellen Status informieren.

00:21:29: Wenn zum Beispiel jeder Schritt vorgegeben wird und so Micromanagement vorgelebt wird, könnte man sagen okay.

00:21:37: Man versucht das Gespräch ein bisschen zu lenken.

00:21:41: jetzt weg auf diese Detailanweisungen, das ist der nächste Schritt.

00:21:45: Sondern mehr auf einer Meter-Ebene.

00:21:47: Was ist jetzt eigentlich das Ziel?

00:21:48: Was ich erreichen will?

00:21:49: Was sind die Kriterien, die für dich wichtig sind, liebe Führungskraft und die Leitblanken um so vielleicht ein bisschen wegzukommen von okay das ist dein nächster Schritt.

00:21:58: es ist mir wichtig sondern eher so ein bissel auf die Meter Ebene zu gehen wenn's darum geht dass man quasi für alle seine Freigabe braucht oder die Führungskraft sagt, das gebe ich jetzt an irgendwie frei und verlangt nach Freigaben.

00:22:17: Dass man so genannt diese Entscheidungszonen festlegt.

00:22:21: Also schlussendlich geht es ja immer darum dann einfach in das Gespräch zu finden, zu suchen mit der Führungskraft und zu fragen okay gibt's Bereiche?

00:22:30: die ich alleinig entscheiden kann, wo du mir den Freiraum quasi auch gibst.

00:22:35: Welche Bereiche sind es, wo Du einfach informiert werden willst und was für Bereiche gibst Du quasi nicht aus der Hand?

00:22:42: Also es geht darum einfach transparent diese Sachen zu benennen und entsprechend die Erwartungen zwischen den jeweiligen Personen halt klar zu äußern.

00:22:54: Und

00:22:55: vielleicht ein Punkt noch wieder so ein Glaubenssatz.

00:23:01: Ich habe ja auch als Mitarbeiterin da die Möglichkeit an diesen, an meinen Glauben setzen zu arbeiten.

00:23:07: und wenn es jetzt zum Micro-Management geht könnte man einfach sagen okay das ist meine Aufgabe diese Unklarheiten und diesen Kontrollbedarf in Verlässlichkeit zur Zusammenarbeit zu übersetzen und so hätte ich vielleicht einfach die Motivation dieses Framing ein bisschen zu ändern entgegenzuwirken oder einzugehen auf dieses Micro-Management.

00:23:35: Vielleicht ein ergänzender Satz noch dazu, also man muss da auch ein bisschen aufpassen was das Job Crafting betrifft.

00:23:42: wahrscheinlich ist nicht jedes Micro Management weggraftbar sage ich jetzt mal so.

00:23:48: wie der Martin schon sagt Micro Management ist ja oftmals auch nur Ausdruck von einem besonderen Druck oder Angst dass die Führungskraft hat und so und das ist ja meistens oft ist das temporär, es gibt aber auch quasi den destruktiven Fall.

00:24:01: Es ist einfach ein chronisches Micro-Management, wenn ich dann Jobcrafting verwende damit die Situation jetzt also in der Beziehung mit der Führungskraft erträglich mache, dann sind wir sicher nicht im gesunden Bereich und da muss man sich vielleicht etwas anders überlegen.

00:24:19: Ich finde dass es immer auch so... Das ist eigentlich ein interessanter Punkt.

00:24:22: oder wenn man an dem Punkt ist wo man halt selber feststellt Jobcrafting, das funktioniert da nicht oder da stimmt was nicht.

00:24:29: Oder ich brauche es damit ich mich dann überwohlfüllen kann in meinem Beruf.

00:24:35: Da ist man dann wahrscheinlich als Mitarbeiter schon so weit auch von den Capabilities her die ich mir angereicht habe dass sich dann wirklich auch sagen ok dann ist das vielleicht gar nichts mehr für mich.

00:24:45: aber da kann ich wirklich bewusst die Entscheidung treffen weil ich weiß hey Ich habe ja da schon gekraftet und ich komme an dieser Stelle nicht weiter.

00:24:53: Das ist von der Denkweise ja ganz was anderes.

00:24:55: Wenn ich sage, dieser Job macht den mag ich nicht und eigentlich mache ich etwas anders machen aber es ist nichts Konkretes.

00:25:03: Ich gehe quasi aus diesem Job-Rufting heraus auch mir ein Set an Entscheidungsgrundlangen zu rechtlichen sagen okay das ist vielleicht wirklich nix für mich und ich stecke meine Energie in eine andere Richtung rein weil ich mich vielleicht auch schon verändert habe und in eine anderen Richtung tendiert hab.

00:25:21: Ein Gedanke kommt mir da noch, was dazu passt.

00:25:26: Es gibt ja gerade so im beruflichen Bereich oft ein bisschen schwarz-weißdenken wie anfangs erwähnt.

00:25:35: also der Job ist wie er ist und wie kann ich darauf reagieren?

00:25:39: entweder ich akzeptiere diesen Job wie er mit allen Vor- und Nachteilen oder ich suche einen neuen Job sehr häufig.

00:25:51: Und da fällt mir immer so dieses Sprichwertein, dieses Love It, Change it, Leave it wo es ja auch darum geht.

00:25:57: okay das ist vielleicht jetzt nicht alles schwarz und weiss sondern es gibt diese Graubereiche dazwischen und womöglich ist es oft sinnvoller halt einfach einmal diese Graubereiche denen nachzugehen und es ist ein Tool das Job Crafting zu betreiben indem man die Rolle in der man isst quasi versucht zu optimieren.

00:26:18: Also das ist ja die grundsätzliche Idee, dass ich für mich und meine Rolle eine Verbesserung herbeiführe und gleichzeitig auch das Unternehmen oder beziehungsweise wenn man klein anfängt das Team und die Abteilungen schlussendlich das Unternehmen davon profitiert.

00:26:35: also idealerweise ist es dann eine win-win Situation.

00:26:41: genau.

00:26:43: Ja, viele spannende schöne Gedanken die ihr da gerade geteilt habt.

00:26:47: Ich würde gerne nochmal zurück auf dieses klare Erwartungsmanagement kommen weil ich halt das für einen ganz zentralen wichtigen Punkt also zu klären.

00:26:56: so was ist eigentlich die Erwartung der Führungskraft?

00:26:58: Was ist letztendlich auch die Erwartung des Unternehmens?

00:27:02: Also was soll ich da leisten?

00:27:04: jetzt ist es ja so dass nicht jede Führungskraft sich an solche Absprachen dann auch hält.

00:27:12: Es gibt so Führungskräfte, die gerne dann auch neben dieser gilt die Ausnahme und hier... Also sag ich mal nicht greifbar zu sein, wie ein Fisch in der Hand, der glipscht heute morgens.

00:27:27: Wie kann ich mit solchen Führungskräften umgehen wenn ich versuche schon dazu kraften?

00:27:34: Versuche die Erwartung klarzumachen.

00:27:36: Und die Führungskraft ist aber irgendwie wie so ein Fisch oder ein Feindchen im Wind vielleicht, ne?

00:27:44: Ja da gibt es ja mehrere Aspekte ja davon nicht greifbar sein.

00:27:48: Es könnte auch eine Verfügbarkeit auf der einen Seite sein und das kann einfach sein dass es eben wie du schon sagst über Kommunikation einfach keine klaren Erwartungen gibt.

00:27:55: oder was ich persönlich auch ganz schlimm finde ist jetzt ständig am Meinungswechsel also wo man quasi Entscheidungen ständig sich ändern.

00:28:06: Und es gibt aus meiner Sicht für alle diese Bereiche auch Lösungen, wenn es jetzt quasi um Klarheit geht oder um Erwartung geht und so dann ist eigentlich... Wenn man eine Führungskraft ist und nicht greifbar ist, was meint das ich das falsche?

00:28:23: Dann immer zu fragen, was erwartest du?

00:28:26: Sondern eigentlich muss man dann – und das ist auch ein bisschen die Philosophie vom Jobcrafting.

00:28:32: Da geht eine Proaktivität von einem selber aus, dass man das umdreht.

00:28:36: Dass man dann zum Beispiel sagt ja nicht was erwartest du sondern ich habe dies oder jenes verstanden.

00:28:44: in dieser Reihenfolge Passt dir das?

00:28:47: Also dass man quasi dann diese Entscheidung oder dieses Konstrukt zur Führungskraft hinbringt.

00:28:53: Sie kann dann sagen, ja passt nicht, oder es ändern wir.

00:28:56: Man liefert schon eine Struktur und ein Konzept, damit man abnicken kann oder korrigieren kann So, so kraftig mir das quasi selber zusammen.

00:29:06: Was man dann fehlt kann man aber trotzdem letztendlich von meinem Gegenüber oder von der Führung.

00:29:11: Ich muss jetzt nicht nur die Führungskraft sein, es ist keine Egerkassie auch in einem Projekt team.

00:29:14: Das kannst du ja auch so eine Situation geben gegen Meinungswechsel vielleicht Martin

00:29:21: was mir dazu einfällt.

00:29:22: also ganz simpel jetzt einfach schriftlich zusammenfassen.

00:29:26: Also es gibt ein Meeting, da wurden gewisse Erwartungen halt irgendwie geäußert und gesagt das will ich erreichen worauf leg' ich wert?

00:29:36: Und dass man das quasi verschriftlicht und für jeden dann einfach visualisiert okay das ist der Outcome von dem Meeting.

00:29:42: auf das haben wir uns verständigt und wenn ich halt irgendwie verschriftlich habe, dann tue ich mir halt im Nachhinein zumindest immer leichter weil ich zu sagen kann auch als Mitarbeiter Pass auf, letzte Woche haben wir über dieses gleiche Thema gesprochen und wir sind ja so auseinandergegangen dass wir uns auf dieses und jenes committed haben.

00:30:00: Wenn das jetzt anders ist oder wenn sich die Erwartungen geändert haben dann ist es okay aber das rott entsprechend vielleicht Konsequenzen.

00:30:08: also muss ich was... abändern, gehen in eine neue Richtung weil es andere Anforderungen gibt.

00:30:13: Aber dann müsste man das halt irgendwie auch zwischen uns quasi noch mal klären damit wir beide heute irgendwie in die gleiche Richtung schlussendlich gehen.

00:30:20: also simpel einfach verschriftlichen zum Beispiel.

00:30:23: Ja

00:30:24: das bringt euch dann halt in die Position dass man wieder die Erwartung erklären kann kann man sagen ja wir haben eigentlich B ausgemacht zb was hat sich denn jetzt eigentlich geändert bei dir?

00:30:32: Also dass man immer diese Motivation hinterfragt weil das ist auch immer gefährlich oder so.

00:30:39: Man kennt das ja auch aus dem Argil-Manifest, dass man sich nur hinter so geschriebenen Dingen versteckt.

00:30:44: Das ist eigentlich... Also man sieht nicht hundertprozentig immer die richtige Lösung oder so.

00:30:49: Es soll halt einfach aufzeigen, was wir uns geeinigt haben und da kann man ja auch pivotieren, also was sich dann geändert hat.

00:30:55: Oder so.

00:30:55: Das sind meistens die konstruktivere Diskussionen weil man einem nicht die Meinung untergräbt.

00:31:01: Absolut, sehr schön.

00:31:04: Michael du hast eben auch schon angesprochen so es gibt Grenzen.

00:31:09: Man kann vieles machen höre ich ja auch raus.

00:31:12: Ich arbeite damit übrigens auch echt spannenden Ansatz nicht immer gleich zu sagen, schwarz-weißkündigen ja nein so sondern wirklich einmal zu gucken.

00:31:20: was liegt dann auch in meiner Hand und was liegt auch in meine Haltung begründet.

00:31:27: Aber es gibt ja auch Grenzen.

00:31:29: wo würdet ihr die verorten?

00:31:31: Ich gebe mal ein Beispiel rein ich habe eine Klientin die hat einen cholerischen Chef.

00:31:36: Wo würde ihr da die Grenze ziehen?

00:31:41: aus eurer Erfahrung wo ist das?

00:31:43: Wo liegt die?

00:31:45: Ja, das ist wahrscheinlich das klassischste Beispiel.

00:31:47: oder der cholerische Chef.

00:31:50: Also da wo halt Angstkultur herrscht und ein cholerischer Chef, es geht wahrscheinlich sehr stark in die Richtung.

00:31:56: Oder wo die Systeme generell sehr überlastet sind, ist Jobcrafting schwierig.

00:32:03: Also Jobcрафting bedingt immer gewisses Maß an Aufmerksamkeit, die man aufwenden kann Diese Aufmerksamkeit komplett ausgelastet, das sind sehr überlastete Systeme.

00:32:14: Es ist schwierig und in Angstkultur ist es auch schwierig weil man eben diesen Beziehungsschritt übers Relationship Crafting... Das ist dann halt sehr schwer!

00:32:29: Unser Zugang, und da komme ich jetzt vielleicht nur zu unserem Buch zu sprechen sind ja so kleine Workhacks die jeden helfen können.

00:32:39: Und sollen morgen schon sozusagen gewisse Dinge auszuprobieren zu experimentieren.

00:32:46: Das ist auch die Idee quasi von Jobcrafting.

00:32:48: also was habe ich in der Hand?

00:32:50: Die Mitarbeiterinnen sind ja keine Psychologen oder Psychiater, die herzenden wir auf alles und jeder seine Antwort finden.

00:32:57: Gerade in dieser schwierigen Situation des cholerischen Chefs vielleicht.

00:33:02: Und da muss man sich... Da komme ich wieder auf den Punkt der Circle of Influence zu sprechen wo man sagt okay mein Gegenüber das kann nicht beeinflussen oder schwierig beeinflussend im Sinne von was?

00:33:13: Was denkt er?

00:33:15: Wie reagiert er, was sagt er.

00:33:17: Aber ich kann heute irgendwie meine Reaktion auf das Verändern versuchen und quasi mein Verhalten gegenüber der Person zu ändern.

00:33:29: Und mit dem kann ich spielen und Dinge ausprobieren.

00:33:35: Wenn ich merke okay es funktioniert nicht.

00:33:38: also ich habe jetzt an dieses und jenes irgendwie schon ausprobiert bin keinen Schritt weitergekommen, dann sind da sicherlich irgendwo auch die Grenzen halt irgendwie davon von dem Jobcrafting.

00:33:49: Beziehungsweise müsste man vielleicht irgendwie andere Personen sprechen und auch Input einholen was ja Teil von Jobcrafting sein kann, dass ich halt mit anderen Personen spreche, Erfahrungen austausche und mir Ideen hole.

00:34:04: Ich bin in dieser und jenen Situation.

00:34:07: Kennt ihr diese Situation?

00:34:08: Habt ihr eine ähnliche Situation schon gehabt?

00:34:10: also mit Kollegen sprechen zum Beispiel oder vielleicht halt irgendwie mit dem Vorgesetzten dieses Chefs soll irgendwie in Verbindung treten und halt irgendwie diese Situation schildern.

00:34:22: Also vielleicht ist er noch ein quasi der übergeordnete Chef.

00:34:25: Vielleicht ist es dem bewusst oder derjenigen bewusst und mit ihr gemeinsam kann man vielleicht ebenfalls Wege finden.

00:34:33: Also, es gibt Möglichkeiten.

00:34:35: aber wieder Michael sagt irgendwo gibt's natürlich auch Grenzen.

00:34:42: Genau wie erkenne ich solche Grenzen?

00:34:44: vielleicht um das Thema da abzuschließen also aus meiner Sicht wenns gesundheitlich kippt ganz klar.

00:34:53: also wenn ich einfach in meinem

00:34:55: Job

00:34:56: gesundlich Probleme bekommen, dann hilft auch kein Jobcrafting mehr.

00:35:02: Und auch eine Sache die mir wichtig ist wir haben ja sehr viel über Mindset gesprochen und so.

00:35:10: also wir reden ja sehr viele das mit Dingen anders betrachten aus einer anderen Perspektive.

00:35:15: betracht aber Selbsttäuschung oder so ist dann letztendlich, wenn man sich quasi nur mehr was vormacht und wenn da keine eigenen Werte dahinter stecken.

00:35:24: Das funktioniert aus meiner Sicht auch nicht.

00:35:27: Und im dritten Punkt, das haben wir vorher schon gesagt Wenn ich craften muss, damit ich meinen Job erträglich machen kann solidär Dann ist es sicherlich auch nicht gesund.

00:35:39: Aber wie der Martin sagt, die Quintessenz Wir sind auf der Ebene der Beziehungen, der Kommunikation.

00:35:49: Da kann ich immer was tun und ich kann immer mit Menschen sprechen.

00:35:52: Ich kann immer im Beziehung gehen.

00:35:54: Ich könnte in meinem Umfeld eine Veränderung an meiner Arbeit tun, in meinem Task anträgen.

00:36:01: Und ich kann mich immer entsprechend mit einer Deutung der Situation beschäftigen.

00:36:08: Ein Punkt fällt mir da noch ein.

00:36:11: Sollte man die auch nicht vergessen?

00:36:12: Es geht ja um... die Situation zu verbessern, in der ich mich befinde.

00:36:17: Wenn ich jetzt ein Crafter und ich habe tatsächlich auch die Möglichkeit bekommen zur Craft und es wurde schon sehr viel verändert und alles geht quasi auf... Und am Ende des Tages bin ich aber trotzdem unzufrieden dann ist das vielleicht auch der falsche Job, in dem ich bin.

00:36:31: also wenn ich jetzt einen viel gecraftet habe, aber es ändert sich tatsächlich nichts mit meinem Zustand Dann ist es vielleicht auch etwas wo ich sage okay Da bin ich an einer Grenze und es ist vielleicht tatsächlich besser, sich was nach neuen Ausschau zu halten.

00:36:48: Ja absolut, bin total bei euch!

00:36:51: Und manchmal kann das ja auch sein dass man einfach eine Entwicklung möchte also aus so einer positiven Haltung heraus etwas verändern wollen.

00:37:00: Ja und am Ende des Tages ist es ja auch so, dass diese gesamten Schritte die ich gemacht habe bis zu dem Punkt, wo ich dann irgendwie bin.

00:37:08: Ja tatsächlich auch nützlich sind.

00:37:11: also wenn ich schon Dinge ausprobiert habe und das hat funktioniert oder auch nicht, dann weiß ich zumindest oder lerne mich dadurch besser kennen es ist ja schlussendlich ein Lernprozess d.h.

00:37:23: das sind Kompetenzen die ich mir aneignen kann und all diese Schritte kann man auch als Lern-Prozess verstehen und wenn irgendwas aufgeht oder auch Im Idealfall bin ich zumindest schlauer geworden.

00:37:37: Ich lerne mich selber vielleicht besser kennen, ich weiß was ich beim nächsten Job heute irgendwie auf jeden Fall haben will oder auf jeden fall nicht mehr haben will.

00:37:45: also somit ist es ja ebenfalls wieder ein Mehrwert.

00:37:49: Ja absolut Michael du wolltest noch etwas ergänzen?

00:37:53: Ja genau, also wieder noch ein Perspektiven-Shift bei der Sache weil das glaube ich auch eine wichtige Schritt ist zu sehen.

00:38:03: Also wenn ich dieses Drop Crafting gut machen kann dann kann ich mir eigentlich meine Arbeit ganz gut für mich gestalten und das bringt auch... In vielen Felden auch.

00:38:13: was für die Firma, weil ich einen glücklichen Mitarbeiter habe der seine Arbeit gut macht und der auch auf neue Dinge gut reagieren kann.

00:38:20: Weil diese Jobcrafting-Fähigkeiten die ich hab, die bereiten mich ja auch davor wenn es um... Wenn ich auf Veränderung reagieren will oder reagieren muss.

00:38:30: Also ist das eigentlich wenn man so sieht.

00:38:32: Da kommen wir wieder zur Win-Win Situation, der Martin schon gesagt hat.

00:38:36: Eigentlich ist es ein Asset für das Unternehmen wenn ich Leute habe die Jobcrafting Capabilities habe Wenn ich Führungskräfte hab, die das fördern.

00:38:45: Wenn natürlich weil ich einen Team hab, dass er sehr stark ist und so sehr anpassungsfähig ist und das sehr gut auf solche Sachen reagieren kann, bin ich auch als Führungskraft erfolgreich.

00:38:54: Das ist ja immer eine Kaskade.

00:38:56: Führingskraft ist ja auch ein Mitarbeiter letztendlich, weil die auch wieder in den Schäfen haben.

00:39:00: Wenn man das so aus Unternehmenssicht betrachtet, dann ist das schon was, was nicht esoterischer viele Fans sind.

00:39:07: Sondern dass wieder ein Unternehmen auch etwas bringt wenn ich diese Kapazität da rein weben kann in meine Organisation.

00:39:13: Ja schön!

00:39:14: Schöner letzter Gedanke Wenn man... Ihr habt schon das Buch, haben wir ja erwähnt.

00:39:20: Wie heißt das?

00:39:21: Wo kann ich das bekommen und wo findet man euch?

00:39:24: auch wenn man mit euch in Kontakt treten will vielleicht über LinkedIn oder ich weiß nicht was ihr da für Kontaktmöglichkeiten habt.

00:39:32: Genau also das Buch was wir geschrieben haben nennt sich Craft Your Job.

00:39:36: es gibt einen sehr langen Untertitel der nennt sie Work Hacks für mehr Selbstorganisation selbst Wirksamkeit und kreative Gestaltungskraft im Beruf Und es ist tatsächlich überall erhältlich, also auf jeder bekannten Plattform von Talia, Amazon, Hugendubel und so weiter.

00:39:56: Kann man das bestellen!

00:39:59: Wir haben einen Instagram-Account, craftyourjob.

00:40:05: Mich findet man auch auf LinkedIn Unter meinen Namen Martin Langmann.

00:40:10: Und es gibt auch eine Homepage, wo man Informationen findet zu unserem Buch und auch den Kontakt zu uns gerne herstellen kann.

00:40:21: www.craft-your-job.com.

00:40:26: Michael bist du auch irgendwo noch erreichbar auf LinkedIn?

00:40:32: Ja genau wie der Martin schon gesagt hat ich bin nicht auf LinkedIn aber Social Media Seite auf Instagram dann in der Craftier-Job Repräsentation zu finden, natürlich.

00:40:46: Ja vielen vielen lieben Dank.

00:40:48: das war ein sehr spannendes Interview tolles Thema.

00:40:50: ich liebe das Thema Ich finde es so so wichtig.

00:40:53: und ja vielen dank für eure ganzen Tipps und Impulse die ihr hergegeben habt.

00:40:58: Das hat mich auch sehr inspiriert.

00:41:01: Vielen Dank dir Anja.

00:41:03: Danke für die Einladung.

00:41:06: Brinn Brenn hinterran interessiert, was du aus dieser Folge mitnehmen konntest.

00:41:10: Schreib es wie immer gerne bei Spotify direkt unter die Folge als Kommentar oder lass mir natürlich auch gerne auf den Social Media Kanälen eine Nachricht da!

00:41:19: Auch darüber freue ich mich riesig.

00:41:22: Wenn du mir etwas zurückgeben möchtest, weil dir der Podcast gefällt.

00:41:25: Du davon etwas mitnehmen kannst, etwas umsetzen kannst, dann bin ich dir ganz dankbar wenn du hier eine Sternerissension darlässt.

00:41:34: das hilft mir dem podcast noch bekannter zu machen noch mehr Menschen daran teilhaben zu lassen.

00:41:39: Das wäre wirklich großartig.

00:41:43: So jetzt freue Ich mich auf eine neue Woche!

00:41:47: Ich hoffe du auch!

00:41:48: Ich wünsche dir jedenfalls eine schöne neue Woche nächste Woche.

00:41:52: Sonntag geht's wieder weiter im Muttersgerne-Ausstehen-Podcast.

00:41:56: Freu mich, wenn du da reinschaltest und dabei bist!

00:41:58: Bis dahin alles Liebe tschau tschaw deine.

Über diesen Podcast

Bist du Fach- oder Führungskraft und unzufrieden im Job?
Ich zeige dir, wie du montags wieder gerne aufstehst - mit einer beruflichen Neuorientierung oder durch Job Crafting im aktuellen Job.

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Von und mit Anja Worm - Coach, Mentorin, Unternehmerin, Autorin und Montagsgerneaufsteherin

von und mit Anja Worm | Life Design & Karriere Coach

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