00:00:00: Acht Beispiele, die dir zeigen dass du unnötig leidest.
00:00:04: Denn Schmerz ist unvermeintlich aber Leiden ist optional!
00:00:09: Was das mit deiner Unzufriedenheit zu tun hat und wie du es verändern kannst darum soll es in dieser Podcast Folge gehen.
00:00:16: also bleib dran.
00:00:20: Wenn Arbeit dich erfüllt bekommt dein Leben eine neue Tiefe.
00:00:24: Und damit ganz herzlich willkommen im Montags-Gerne Aufstehen-Podcast.
00:00:28: Mein Name ist Anja Worm, ich helfe Fach und Führungskräften dabei sich den Job zu designen der ihr Leben bereichert!
00:00:36: Und jetzt lasst uns starten los geht's.
00:00:40: Ich freue mich riesig dass du hier bist und eingeschaltet hast und mir dein Gehör schenkst.
00:00:44: lass uns da auch gleich loslegen.
00:00:46: bevor wir aber allerdings mit unser Vollgestarten und dem Thema Unterschied zwischen Schmerz und Leiden, da komme ich gleich zu.
00:00:55: Möchte ich ganz gerne noch mal was teaseren?
00:00:58: Nämlich den nächsten Workshop der steht schon wieder!
00:01:00: Der findet start am zwölften Oktober das ist ein Montag und zwar zum Thema berufliche Neury.
00:01:09: neu ausrichten aber richtig wie du herausfindest wohin du willst beruflich und welcher Weg dich dorthin bringen.
00:01:18: Da geht es darum, da zeige ich dir quasi die Struktur wie du da am besten ran gehen kannst.
00:01:24: Worauf du achten solltest welche Feder du nicht machen solltest und ja wie's andere auch schon geschafft haben.
00:01:31: Meld dich super gern an ist kostenlos!
00:01:33: Ich freue mich riesig wenn du dabei bist.
00:01:36: und jetzt lass uns starten in diese spannende Folge Leiden & Schmerz.
00:01:41: Es gibt einen riesigen Unterschied und den möchte ich dir hiermit aufzeigen Weil ich immer glaube, wenn wir Kenntnis über etwas haben.
00:01:50: Wenn wir es verstehen und wissen, da gibt es einen Unterschied.
00:01:55: Allein dadurch dass wir darüber Kenntniss haben können wir schon Dinge verändern ja?
00:02:01: Und das ist mein Ziel hier mit der Folge also!
00:02:04: Ich zeige dir jetzt acht Beispiele.
00:02:07: Das erste Beispiel wäre, dein Chef spricht in einem Meeting über dich und zwar in einer sehr herablassenden Art und Weise.
00:02:18: Und natürlich tut das weh!
00:02:21: Das ist Schmerz ja?
00:02:23: Das
00:02:23: krängt?!
00:02:24: Das ist eine Bloßstellung vor anderen Menschen.
00:02:27: vielleicht verlierst du sogar die Kontrolle gerade im Moment.
00:02:32: Ja, das ist ganz normal dass es dir damit nicht gut geht und dass das sehr schmerzhaft ist.
00:02:39: Das tut weh!
00:02:42: Wenn du jetzt aber in ein Leiden einsteigst und das zur Dauer machst dann passiert Folgendes Du gehst des Gesprächs was es gab im Kopf noch mal hundertmal danach durch.
00:02:56: Vielleicht grübelst du tagelang, was hätte ich dann eigentlich sagen sollen?
00:03:01: Was wäre denn eine gute Reaktion von mir
00:03:03: gewesen?".
00:03:04: Und dann ziehst du dich zurück und wirst vielleicht so leicht passiv, aggressiv und leidest weiter – und zwar innerlich!
00:03:12: Du gehst sozusagen in ein Schneckenhaus rein und bist länger in dieser ganzen Materie verhaftet als es eigentlich notut, als der Schmerz Dauert am Anfang.
00:03:27: Zweites Beispiel, du bekommst eine Absage als du dich beworben hast nach einem vielleicht auch längeren Bewerbungsprozess und natürlich bist du erst mal enttäuscht.
00:03:39: Du hast gedacht Mensch ich pass ja so hundert Prozent drauf und nun hat das irgendwie nicht hingehauen und du wurdest nicht weiter berücksichtigt und natürlich stellt sich dann erstmal ein Gefühl der Ablehnung ein.
00:03:51: es ist auch völlig normal Schmerzhaft.
00:03:55: Manchmal geht es auch einher mit so einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, hey jetzt ist das schon die zwanzigste Absage.
00:04:01: ja warum komme ich nicht zum Zuge?
00:04:04: und das ist schmerzhaft!
00:04:05: Das tut weh total normal und das darf auch wehtun.
00:04:10: Ich sage nicht dass das schlecht ist.
00:04:13: was ich hinterfrage ist das was dann kommt wenn wir das nicht unterbrechen nämlich das Leiden.
00:04:21: Bist du dann so ein Kandidat, so eine Kandidatin die dann reingeht ins Leiden in der Form von Ey ich bin einfach nicht gut genug.
00:04:28: Egal was ich mache Ich bin einfach Nicht Gut Genuch.
00:04:31: Vielleicht Bewirbst Du Dich Dann auch Wochenlang Gar nicht mehr.
00:04:35: ja vielleicht bist Du Dann In Somt Schneckenhaus Drinnen und Sagt So egal Was Ich Mache Mich will Ja Ehe Keiner Und Bleibst Da IrGendwie In So Einem Unguten Gedanken.
00:04:45: Karussell Stecken Das ist leiden.
00:04:49: Schmerz Ist Die Enttäuschung, die Wut vielleicht auch.
00:04:53: Vielleicht auch mal so ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit.
00:04:57: Ein kurzes Gefühl nicht ein dauerhaftes Leiden ist wenn du da drin reingehst und dich immer wieder drinsulst und dann eben auch vielleicht dich ganz selbst infrage stellst.
00:05:09: Drittes Beispiel Du hast das Gefühl vielleicht übergangen worden zu sein.
00:05:14: bei einer Beförderung passiert ja manchmal.
00:05:17: Jemand wird befördert und denkt, warum bin ich eigentlich nicht dran?
00:05:20: Eigentlich hätte mir das so gestanden wie ich der ideale Kandidat, die ideale Kanidatin gewesen.
00:05:26: Und irgendwie hat man dich nicht berücksichtigt.
00:05:29: Das fühlt sich ungerecht an!
00:05:31: Du fühlst dich vielleicht nicht fair behandelt.
00:05:36: Vielleicht kommt auch ein Gefühl von Neid oder Misskunst auch.
00:05:39: Auch das ist total normal.
00:05:41: Das ist der Schmerz.
00:05:42: Es darf sein, es ist normal ... Völlig okay.
00:05:47: Was dann aber passieren kann, ist dass du ins Leidenabdrift bist und dann fängst du alles negativ an zu sehen!
00:05:58: Dann kann das zum Beispiel sein, dass du das ganze Unternehmen in Frage stellst.
00:06:02: Dass du all deine Arbeit auch infrage stellst und denkst, hier wird ja gar nichts gewürdigt!
00:06:08: Und auch da die meisten Menschen, die das machen ziehen sich innerlich wieder so zurück.
00:06:14: Die ziehen sich vielleicht in ein Schneckenhaus rein und sagen, hier werde ich eh nicht gesehen meine Leistung wird nicht gewürdig.
00:06:21: Ich werde einfach immer nur übergangen.
00:06:25: Egal was ich mache, bringt ja eh nicht so.
00:06:27: Und dann geht es in eine Abwärtsspirale rein.
00:06:30: Das ist Leiden und das ist in meinen Augen wirklich unnötig!
00:06:34: Das ist eine Option – das wählst du!
00:06:38: Komm' mich gleich noch dazu.
00:06:40: Viertes Beispiel… Du wirst gekündigt.
00:06:44: Das ist total schmerzhaft.
00:06:46: Das ist für die allerallermeisten, das ein sehr schmerzafter Trennungsprozess, eine Verlustsituation wo wir uns auch selber hinterfragen.
00:06:56: Es ist total normal auch da dass das für viele auch so ein existenzielles Gefühl ist.
00:07:04: der Körper reagiert da auch meistens sehr stark drauf.
00:07:07: Leiden isst.
00:07:10: du kennst über Monate Jahre, manche sogar über Jahre mit dieser Kündigung die du bekommen hast dagegen an.
00:07:21: Vielleicht machst Du Dir Vorwürfe, hätte ich mich in der Situation so verhalten oder hätte ich hier dieses gesagt?
00:07:27: Oder hätte ich ja jenes gemacht?
00:07:29: Das sind Dinge die dich sozusagen ins Leiden reinziehen und da verhaftet halten.
00:07:36: Die ich sozusagen an die Vergangenheit zu klammern, das ist total normal dass wir nach einer Kündigung Tage manche auch Wochen völlig normal erst mal mit diesem Schmerz da sind.
00:07:49: Völlig normal!
00:07:51: Irgendwann zu viel.
00:07:54: Irgendwann versinken wir dann so in so einem Leiden, auch selbst mit Leid und das zieht uns wirklich runter in die Spirale rein.
00:08:05: Fünftes Beispiel du bist jemand der oder die viel gibt ja?
00:08:12: Du gibst dich rein!
00:08:13: Du engagierst dich, du bist sehr motiviert und du merkst aber dass das irgendwie keiner richtig mitbekommt.
00:08:19: Keiner sieht es irgendwie Und das fühlt sich schmerzhaft an.
00:08:23: Gar keine Frage, ne?
00:08:24: Hey ich werd dir nicht gesehen!
00:08:26: Ich werd hier nicht wertgeschätzt, meine Arbeit wird hier nicht gewürdigt und mein Bedürfnis nach Anerkennung wird ja irgendwie gar nicht richtig erfüllt.
00:08:34: Es ist schmerzer.
00:08:35: Definitiv.
00:08:37: Leiden ist du machst dann noch mehr in der Hoffnung hey wenn ich nur genug mache, dann werde ich schon gesehen.
00:08:47: Du bist vielleicht verbittert weil du merkst Also ich mach hier und tu, renne und engagiere mich.
00:08:56: Und irgendwie sieht das keiner.
00:08:59: Vielleicht wirst du zynisch oder resignierst auch da wieder der Schneckenhaus so?
00:09:05: Und machst es nicht zum Thema!
00:09:07: Geh's dann nicht mit Offensiv um.
00:09:10: Sag's nicht hey Mensch hier meine Arbeit und zeig' dich auch mit dem alles was da ist.
00:09:16: Sechstes Beispiel Du bekommst ein ehrliches Feedback von zum Beispiel deiner Führungskraft und es trifft dich tief.
00:09:26: Kann auch mal sehr schmerzhaft sein, wenn wir nicht so gut mit Kritik umgehen können oder wenn die Kritiken nicht angemessen rübergebracht werden – nicht wertschätzen!
00:09:35: Es gibt ja Kritik und Kritik.
00:09:38: Kritik kann ja so sein, es knallt uns jemand vor die Füße dann ist das... immer schmerzhaft würde ich sagen.
00:09:45: oder Kritik kann auch so sein, dass es sehr konstruktiv ist.
00:09:48: Sehr wertschätzend ist dann bringt uns Kritik ja einmal weiter.
00:09:52: wenn uns das aber sehr tief trifft so dann haben wir wahrscheinlich so einen Punkt wurde so ein punkt getroffen sowie so gekränkt er stolz.
00:10:02: Wir sind da irgendwie angegriffen in dem was wir bislang gemacht haben vielleicht auch an unserer Person angegriffene Selbstbild von uns aufgebaut und das wurde jetzt irgendwie verletzt.
00:10:17: Und es ist schmerzhaft, gar keine Frage.
00:10:21: Leiden wird es dann wenn du das über eine lange Zeit einfach sehr persönlich nimmst?
00:10:28: Wenn du das nicht klärst oder zum Thema machst, wenn du nicht sagst hey Mensch, das Feedback hat mich sehr verletzend weil, dass du das auch nicht ansprichst auch auflösbar machst, sondern wenn du das quasi mitnimmst und in deine vier Wände rein nimmst.
00:10:50: Und da permanent rumgrübelst und dich wochenlang damit schlecht fühlst weil dich jemand kritisiert hat.
00:11:01: Siemtes Beispiel noch ein weiteres Beispiel habe ich zum Thema Wenn Du dich aus einem Team verabschiedest.
00:11:10: Verabschienen musst vielleicht, weil du gekündigt wurdest oder aber auch verabscheidest, weil Du selber gekündigst hast.
00:11:16: Dann gibt es häufig so einen Trennungsschmerz ein Abschiedsschmärz.
00:11:19: ja ist total normal.
00:11:21: wir lassen einen team was mit dem wir gerne zusammen gearbeitet haben vielleicht auch gut zusammengearbeitet haben das lassen wir zurück und Das ist halt häufig so ein Verlustschmerz.
00:11:34: Total normal, dass der da ist.
00:11:38: Und auch wichtig, dass er da ist!
00:11:39: So weil Trauer das gehen lassen zu können gehört einfach zum Abnabelungsprozess dazu.
00:11:46: Das ist total wichtig diese Emotionen auch zuzulassen.
00:11:50: Leiden wird es dann wenn du über lange Zeit an dieser Vergangenheit festhältst und immer wieder drin dich sucht.
00:12:02: Wenn du das immer wieder zum Thema machst und das nie so richtig abschließen kannst, dann wird es zum Leiden.
00:12:10: Und die letzte Situation, die erlebe ich permanent – das ist permanent bei mir Thema mit den Klienten, die zu mir kommen – ist dass Menschen erkennen, dass der Beruf nicht mehr wirklich passt, dass er jetztige Job nicht mehr trägt Und sie merken vielleicht, dass sie da nicht mehr selbst sein können.
00:12:36: Dass sie sich ja nicht mehr entwickeln können und nicht mehr wertgeschätzt was auch immer.
00:12:40: Sie merken halt der Job passt nicht mehr.
00:12:43: Dann stürzt das sie so in eine Identitätskrise rein.
00:12:49: Da kommen dann Zweifel hoch ne Ohnmacht hoch.
00:12:56: Auch das ist erst mal eine sehr schmerzhafte Erkenntnis.
00:13:00: Ich merke, da passt irgendetwas nicht mehr.
00:13:03: Da ruckelt irgendwas im Getriebe und ich darf mich damit auseinandersetzen.
00:13:09: Das ist eine sehr Schmerzhaft-Erkenntnis für viele Menschen.
00:13:14: Es ist aber auch gleichzeitig der Anfang von etwas Neun, aber das steht auf dem anderen Blatt.
00:13:18: Ich will hier den Unterschied zwischen Schmerzen und Leiden mal aufdrösem.
00:13:24: Wenn du weiter da drin bleibst, wenn du weiter quasi deine Rolle versuchst auszufüllen.
00:13:31: Obwohl Du weißt es passt nicht mehr.
00:13:34: Ob wohl Du weisst das ganze Umfeld passt nicht Mehr.
00:13:37: ob wohl Du Weiß die Aufgaben passen vielleicht nicht mehr und dann entsteht wirklich eine Ohnmacht.
00:13:43: Dann entsteht so ein Funktionsmodus ja Du kommst Da rein in So Eine Dauerschleife Aus Druck ausfunktionieren müssen.
00:13:55: Und das ist ein wirkliches Leiden, ja?
00:13:58: Vielleicht kommt da noch sowas so.
00:14:00: hey du musst doch dankbar sein weil Du hast ja dein Job und es macht zusätzlich Druck.
00:14:04: Ja du redest dir ein So schlecht ist der Job gar nicht.
00:14:09: und dann resignierst Du weil Du merkst so egal wie sehr Du Dich vielleicht anstrengst Egal was Du da rein gibst Du merkts Es passt einfach nicht mehr.
00:14:22: Und das ist Leiden.
00:14:25: Gerade wenn es so um unsere eigene Identität geht, das ist ein wahnsinniges Leidemann.
00:14:30: und jedes dieser Beispiele was ich dir gerade genannt habe, ist erstmal eine ganz gesunde menschliche Reiz.
00:14:40: Es ist passiert irgendwas und wir spüren einen Schmerz total normal!
00:14:47: Der Schmerzen der ist auch wichtig.
00:14:49: er zeigt hier stimmt irgendwas nicht mehr.
00:14:53: Ich darf mich da verändern, es darf was Neues entstehen wir dürfen uns, wir selber dürfen uns vielleicht auch in einer Form verändern und das ist quasi nicht das Problem selbst sondern es ist ein Signal der Schmerz.
00:15:10: der will dir etwas sagen er will dir was zeigen.
00:15:14: zum Leiden wird es dann wenn wir da nicht aussteigen wenn wir nichts verändern.
00:15:20: Ganz wichtig, Schmerz und Leiden sind zwar völlig verschiedene Paar Schuhe.
00:15:26: Der schmerz ist da um dir was zu zeigen der will gefühlt werden, der will da sein und er will dir etwas zeigen und wie gesagt auch dass du was initiierst.
00:15:38: das leiden entsteht wenn du einfach da bleibst und nichts verändern darf.
00:15:44: ja der schmerze ist wichtig das leidens optional.
00:15:48: Das Leiden, das entsteht nämlich durch dein Widerstand und durch die Geschichten, die du dir dann erzählst warum das besser ist da zu bleiben oder warum es besser ist weiter sich so zu verhalten.
00:16:02: Oder weiter das zu denken oder weiter so zu fühlen.
00:16:06: Das sind ganz viele innere eigene Geschichten die da passieren.
00:16:12: Ja, wenn ich dir da eine Metapher vielleicht noch mitgeben kann, wäre es vielleicht diese so.
00:16:17: Der Schmerz ist der Dorn, der in dein Fuß reinsticht.
00:16:23: Stell dir vor du gehst barfuß und tritt auf den Dorn – das ist der Schmerzz!
00:16:28: Leiden ist, wenn du den Doren nicht rausziehst sondern weiterläufst damit obwohl du ihn ja rausziehen könntest.
00:16:38: Das ist vielleicht die Metapha Und was ich eben ganz häufig sehe, ist dass Menschen nicht im Schmerz sind sondern im Leiden.
00:16:47: Also die ganzen Situationen, die ich gerade hier so beschrieben habe das sind ja ganz typische Job-Situationen.
00:16:53: also wenn wir im falschen Job bleiben aus Angst vor Veränderungen.
00:16:58: Wenn wir uns selber klein machen um anderen gefallen zu wollen, wenn wir uns selbst verurteilen für die eigene Unzufriedenheit.
00:17:09: Wenn wir denken, hey, wir müssten so und so sein und wir sollten doch mal bitte dankbar sein oder wenn wir uns ständig mit Kollegen oder auch mit der Führungskraft vergleichen – mit anderen Vergleichen ja?
00:17:21: Auch dann das ist ein Leiden!
00:17:23: Ein selbst gewähltes Leiden.
00:17:25: Oder wenn wir permanent durchpowern obwohl wir eigentlich merken Wir bräuchten mal Ruhe.
00:17:30: Wir müssten mal innehalten.
00:17:31: Wir müssen mal Stopp machen.
00:17:35: Das heißt das Leiden, das entsteht immer dann wenn wir im Schmerz stecken bleiben.
00:17:40: Wenn wir ihn nicht fühlen sondern wenn wir ihn mit Geschichten, mit innerem Widerstand und ja ich nenne dass immer so Dauerschleifen verstärken.
00:17:54: So was, was nährt der Leiden?
00:17:58: Was das Leidennäher sind?
00:17:59: Grübel schleifen Das kennst du vielleicht auch von dir selber.
00:18:03: Wenn du merkst, du bist immer wieder in den gleichen Gedanken... Ich nenne das die Grübe schleifen!
00:18:09: Wenn du merkst es tauchen immer wieder dieselben Gedanken auf dann bist du im Leiden verhaftet.
00:18:16: Es hat nichts mehr mit Schmerz zu tun.
00:18:20: Achte mal auch auf deine Sprache.
00:18:22: Verwendest du ganz viel.
00:18:23: ich muss.
00:18:25: Ich muss dies, ich muss dass und ich muss jenes machen.
00:18:30: Das weist auch ganz häufig darauf hin, dass wir da in einer Leidenshaltung sind.
00:18:38: Wenn wir im Leiden sind, sind wir immer eine Opferrolle – immer!
00:18:42: Wir sind immer Opfer.
00:18:45: Opfer der Umstände, vermeintlich der Umstände und wir bleiben darin anstatt Selbstverantwortung zu übernehmen und daran was zu verändern.
00:18:57: Ja, was ich jetzt mit der Folge bewirken möchte ist, dass ich dich mal gerne einladen möchte zu reflektieren.
00:19:05: Wo ist bei dir gerade Schmerz in deinem Leben?
00:19:10: Wo ist grade was akut entstanden, was sehr schmerzhaft ist zum Beispiel eine Trennung, einen Verlust ... Eine Situation die vor kurzem war wo du vielleicht nicht gewertschätzt wurdest, wo du nicht anerkannt wurdest und so weiter.
00:19:26: akuter Schmerz.
00:19:28: Und wo leistest du aber innerlich noch Widerstand und glaubst, dass es keine Alternative gibt?
00:19:34: Also wo bist du da im Leiden schon?
00:19:37: Versuch das mal zu unterscheiden!
00:19:39: Wo bist du dann?
00:19:41: Will das noch gefühlt werden der Schmerzen oder bist du schon in so einer Leidens-, in so eine Opferrolle drin?
00:19:49: Ja, ich glaube was da ganz gut tut ist das mal überhaupt zu benennen.
00:19:53: Also überhaupt erstmal wahrzunennen, zu benenden die Gefühle auch wahrzunehmen und nicht wegzudrücken sondern mal zu spüren ja?
00:20:04: Und was du dann machen kannst ist mal eine erste Entscheidung zutreffen.
00:20:09: Ich will das verändern.
00:20:11: Das ist der Weg um darauszukommen Eine erste Entscheidung treffen.
00:20:15: Hey!
00:20:16: Ich will es jetzt verändern Ich will nicht mehr leiden, ich will nicht meer Opfer sein.
00:20:23: Ich will da wirklich was dran verändern!
00:20:27: Ich möchte meine Gedanken verändern und damit meine Gefühle verändern.
00:20:30: Ich möchte auch ein anderes Verhalten an den Tag legen.
00:20:37: Und ja wenn du da merkst, du kommst da irgendwie nicht weiter.
00:20:41: Du bist da irgendwie verhaftet drin und du kommest nicht mehr aus dieser Leidenshaltung alleine heraus aus dieser Opferhaltung, melde dich doch sehr gerne mal.
00:20:52: Ich freue mich riesig wenn ich dich dabei unterstützen kann weil ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt wo viele einfach stecken bleiben in ihrem Leiden in ihrer Opferhalle manche Jahre manche ein halbes Leben.
00:21:07: ja und wenn dich das jetzt anspricht dann nimm noch diese Folge mal zum Anlass um zu sagen Ich werde da jetzt mal was dran ändern.
00:21:14: Ich treffe hier und heute meine Entscheidung, nimm das Ruder wieder selber in die Hand und verändere jetzt mal
00:21:23: etwas.".
00:21:25: Und ich freue mich wenn du mit mir im Kontakt trittst auch sehr gerne zu mir in den Workshop-Comps der am zwölften Oktober stattfindest.
00:21:35: Auch da würde ich mich riesig freuen, wenn wir uns da sehen!
00:21:39: Und ja, ich hoffe die Folge hat dir irgendwie weiter geholfen.
00:21:42: Ich freue mich immer über Kommentare auf Spotify direkt unter der Folge.
00:21:46: kannst du es tun oder du kannst mir natürlich auch eine E-Mail schreiben an Kontakt at nuntersgerneaufstehendpunkt.de.
00:21:52: Les' ich immer selber und persönlich.
00:21:54: Freu' ich mich riesig drüber!
00:21:57: Jetzt wünsche ich dir noch einen wundervollen Sonntag.
00:21:59: Ich wünsch' dir viel Freude im Job in der nächsten Woche.
00:22:01: Freue mich wenn du nächste Woche wieder reinschaltest.
00:22:04: bis dahin alles Liebe tschau tschaw deine Anja.