00:00:00: Behaltet euren Job, egal wie scheiße da ist.
00:00:04: Die Journalistin Verena Töpper von der Spiegel hat diese Woche einen sehr provokanten LinkedIn-Beitrag gepostet und darüber möchte ich hier gerne mit euch sprechen.
00:00:15: bleibt unbedingt dran!
00:00:19: Wenn Arbeit dich erfüllt bekommt dein Leben eine neue Tiefe.
00:00:23: Und damit ganz herzlich willkommen im Montagsgerne Aufstehen Podcast.
00:00:27: Mein Name ist Anja Worm, ich helfe Fach- und Führungskräften dabei sich den Job zu designen der ihr Leben bereichert!
00:00:35: Und jetzt lasst uns starten.
00:00:37: los geht's.
00:00:38: So schön dass du da bist und eingeschaltet hast.
00:00:41: Ich freue mich da riesig drüber.
00:00:43: Lass uns sofort ins Thema einsteigen.
00:00:45: Ein mega spannende Aussage von der Verena Tepper einer Journalistin vom Spiegel.
00:00:52: Die hat gesagt, behaltet euren Job.
00:00:54: Egal wie scheiße da ist!
00:00:56: Ich lese den Linkenartikel einmal vor.
00:00:59: Vorweg vielleicht nochmal... ich habe den ganzen Spiegelartikel nicht gelesen.
00:01:04: es geht mir mehr hier um diesen linken Artikel und die ganzen Kommentare, die dazu kamen, die Ideen Und ja, die möchte ich ganz gerne mit euch besprechen und ich möchte euch natürlich auch meine Meinung dazu sagen damit das Ganze hier so ein bisschen, ja ich sag mal so wie eine Diskussion ohne euch stattfindet.
00:01:26: Aber eben mit den Leuten die da kommentiert haben.
00:01:30: Los geht's!
00:01:30: Der Artikel lautete zweihundert Bewerbungen Punkt drei Vorstellungsgespräche Punkt keine Zusagepunkt.
00:01:38: Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit Arbeitslosen geführt.
00:01:52: Er ist seit über einem Jahr auf Jobsuche.
00:01:56: Noch vor drei Jahren hätte sein Rad schräggeklungen, heute klingt er für viele erschreckend vernünftig.
00:02:02: Denn die Erzählung dass Arbeitnehmer am längeren Hebel sitzen und Qualifizierte immer etwas Neues finden gilt so nicht mehr.
00:02:10: Selbst Studienabschlüsse in Informatik oder Ingenieurswissenschaften sind keine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit mehr.
00:02:17: Als Journalist gibt es diese Momente, in denen man spürt, dass ein Thema in der Luft liegt.
00:02:22: Dass ein Text über Arbeitslosigkeit und den Verlust von Jobsicherheit plötzlich Titelpotenzial hat.
00:02:29: Umso mehr habe ich mich gefreut, dass unser Spiegelstück genau dort gelandet ist.
00:02:34: Eine Erkenntnis aus den Recherchen hat mich dabei besonders beschäftigt.
00:02:38: Viele Unternehmen verhalten sich derzeit, als sei der Arbeitnehmermarkt für immer verschwunden.
00:02:43: Bewerbungen bleiben unbeantwortet, Rückmeldung dauern Monate – wer gestern noch um Talente war, scheint heute zu vergessen das Erinnerung einer der wichtigsten Währungen am Arbeitsmarkt ist!
00:02:58: Aber die Demokratie verschwindet nicht, die Boomer gehen trotzdem in Rente.
00:03:02: Und wenn der Markt sich erneut dreht werden Bewerber sich sehr genau wissen welche Arbeitgeber auch in schwierigen Zeiten Respekt gezeigt haben und welchen nicht.
00:03:12: Insofern teile ich die Meinung das Unternehmensberater es nicht.
00:03:16: Wer unglücklich in seinem Job ist sollte kündigen trotz
00:03:20: allem.".
00:03:21: So!
00:03:21: Das war jetzt erstmal der LinkedIn-Post der Journalisten.
00:03:26: Ich möchte jetzt ganz gerne euch mal ein paar der Kommentare zusammenfassend hier auch mitgeben und darstellen, damit wir mal so ein bisschen breiteres Bild erhalten was Menschen dazu denn sagen.
00:03:44: So das erste ist ja?
00:03:47: Der aktuelle Markt ist schwieriger als noch vor zwei drei Jahren.
00:03:50: Ja da spricht viel dafür die ganzen Arbeitsmarktdaten Die Erhebung, die es dort gibt.
00:03:56: Das spricht viel dafür, dass das gerade so ist auch für qualifizierte Fach- und Führungskräfte da.
00:04:01: Der Markt hat sich gerade anspruchsvoller geworden dadurch, dass natürlich jetzt durch die Wirtschaftskrise, die einfach da ist, dass viele Branchenarbeitskräfte freisetzen.
00:04:16: Dadurch sind die Zahlen von Arbeitslosen angestiegen und haben das dann Menschen, die eben suchen, da haben einfach viel mehr Wettbewerb.
00:04:29: Das ist klar!
00:04:29: Das ist etwas, das ist Fakt.
00:04:32: Dann gab es ganz häufig die Pro-Argumente, dass man den Job behalten sollte aus Gründen der Existenzenz, dass selbst Zweifel entstehen können.
00:04:47: Dass wir uns dann vielleicht enorm Druck machen.
00:04:50: Das waren relativ viele die dort pro Argumente dafür gegeben haben.
00:04:57: Dann haben auch einige gesagt, dass sich das aus ungekündigter Position heraus strategisch leichter sucht weil wir sozusagen den Status behalten angestellt zu sein.
00:05:17: die Unternehmen einfach deutlich länger suchen auch, um maximale Passungen herzustellen.
00:05:24: Weil sie wissen dass der Markt das vielleicht wieder mehr hergibt und dadurch auch weniger Kompromiss bereit sind.
00:05:31: Das fand ich auch ein ganz spannenden Gedanken da mit Schwang Und es wurde auch geraten wenn man nur unzufrieden ist aber gesundheitlich noch stabil bleibt.
00:05:42: Das ist dann ein guter Rat, es eben Zeit zu gewinnen und den Wechsel ganz klug vorzubereiten.
00:05:49: Es wurde auch gesagt probleiben dass die Probezeit und das ist sozusagen wieder so dieses passt man zusammen dieser cultural fit geht das und kannst du da auch die Arbeitsleistung abliefern die gefordert werden bleibt eben auch ein Risiko nach einem Jobwechsel.
00:06:11: Also es ist halt keine Sicherheit, wenn man geht dass man da auch wirklich gut in einen neuen Job ankommt.
00:06:17: Auch das wurde genannt.
00:06:19: Auch wurde gesagt, dass wenn man finanzielle Verpflichtung hat wie zum Beispiel Familie eine Immobilie gekauft hat oder vielleicht auch schon gewisses Alter erreicht hat, dass es dann zusätzlich auch riskant werden kann.
00:06:34: und es wurde vorgeschlagen dass man vielleicht auch temporär mal gucken kann, welche Grenzen kann ich denn setzen in dem aktuellen Job?
00:06:43: Der mir überhaupt nicht gefällt.
00:06:44: Kann ich mittels Jobcrafting... Also das ist ja auch das, worüber ich oft damals spreche.
00:06:49: also wo kann ich im aktuellen job etwas eigenmächtig verändern, weil das innerhalb meines Einflussbereiches liegt.
00:06:58: Vielleicht auch mehr eine Distanz zu meinem Job aufbauen oder einfach besser abzugrenzen und Gespräche zu führen mit... Mit Kollegen, Kolleginnen mit der Führungskraft vielleicht auch Weiterbildung anfordern und so weiter.
00:07:18: Also da bestehen ja Möglichkeiten und auch das wurde genannt.
00:07:22: So jetzt kamen die ganzen Kontra-Argumente nämlich die, die gesagt haben ne also wenn der Job schlecht ist dann sollte man den auch verlassen.
00:07:33: und da gab es zum einen Das Argument, dass ein Job der dauerhaft krank macht ist eben auch keine Sicherheit.
00:07:40: Sondern es stellt ein großes Risiko dar.
00:07:43: Wenn wir krank sind, dann sind wir überhaupt nicht mehr arbeitsfähig und droht uns die Entlassung.
00:07:49: Es macht keinen Sinn und das höchste Gut ist Gesundheit.
00:07:53: Dann gab es noch, dass die Unzufriedenheit auf Dauer natürlich Energie kostet.
00:08:03: Und wenn es Energie kostet, meistens leidet da auch logischerweise.
00:08:06: Da selbst wird die Motivation und natürlich auch die Lebensqualität drunter.
00:08:11: Das führt dann nicht unbedingt dazu dass man sich weiter bewerben kann.
00:08:17: Was auch gesagt wurde ist das natürlich die berufliche Entwicklung auf der Warteschleife jetzt parkt.
00:08:27: Dass man sozusagen stehen bleibt kein weiteres berufliches Wachstum hat.
00:08:33: Und dass Sicherheit heute weniger durch den Arbeitsplatz als durch Beschäftigungsfähigkeit entsteht, also Beschäftigsfähigkeit meint zu gucken wo bin ich selber lernen bereit?
00:08:47: Wo entwickle ich mich weiter?
00:08:49: Wo mache ich mich passungsfähig?
00:08:52: Also nicht Anpassung im Sinne von Ich vermiege mich so bis nichts... mehr bleibt, sondern eher ja wo kann ich selber dazu beitragen dass ich ein gutes Match bin.
00:09:07: Ich sag hier immer perfect matchspint und genau es gab auch so Kontra Argumente den Job eben also im Job sozusagen zu bleiben wenn er einem nicht gefällt Im Sinne von, dass es ja auch Auswirkungen auf andere hat.
00:09:29: Nämlich auf das Team oder auch auf das Unternehmen und die Produktivität und die Stimmung im gesamten Team vielleicht auch.
00:09:38: Das war ein Argument dafür, wenn's einem da wirklich schlecht geht, dass man das Unternehmen dann auch verlassen sollte.
00:09:47: Und dann gab's so was wie pauschale Ratschläge greifen da irgendwie auch zu kurz ... Weil das immer sehr individuell auch ist, je nach Abhängig nach Lebensphase.
00:09:59: Nach finanzieller Lage.
00:10:01: Auch das was ich eben schon gesagt habe abhängig von der Gesundheit.
00:10:05: Dass es alles immer sehr unterschiedlich zu betrachten ist.
00:10:09: Vielleicht auch abhängiger vom Marktwert, vom eigenen Marktwert.
00:10:13: wie viel ist meine Qualifikation?
00:10:16: Wie viele sind die eigentlich wert auf dem Arbeitsmarkt?
00:10:21: Es wurde auch gesagt, dass Königung nicht unbedingt eine Flucht sein muss sondern eben manchmal einfach auch ein Selbstschutz ist.
00:10:28: Und das ist bei all dem was man vielleicht verändern kann, was innerhalb unseres Beeinflussbereiches liegt Auch es Dinge geben kann die eben außerhalb unseres Einflusses liegen.
00:10:38: zum Beispiel wenn es eine schlechte Unternehmenskultur gibt Wenn es fehlende psychologische Sicherheit gibt also dass man sich dort nicht sicher aufgehoben fühlt, weil es immer irgendwie das nächste Unheil droht.
00:10:57: Weil zum Beispiel die Führung toxisch ist.
00:10:59: Zum Beispiel!
00:10:59: Es ist nur eine Möglichkeit.
00:11:03: Und es gab auch, dass die Argumente, dass der Arbeitsmarkt halt nicht tot ist, sondern dass das nur anders funktioniert, weil er anspruchsvoller geworden ist und derjenige Der weiß, was er ins Feld zu werfen hat.
00:11:21: Also der seinen Profil kennt, den Markt kennt und die Rollen kennt, die auf ihn oder sie passen.
00:11:28: Der vor allen Dingen auch den eigenen Wert kennt und das auch rüberbringen kann.
00:11:34: Er kann in jeden Zeiten Chancen schaffen also dafür sorgen dass es eben neuen Arbeitgeber gibt einen neuen Job gibt eine tolle neue Herausforderung gibt.
00:11:46: Und das fand ich auch ganz spannend.
00:11:47: Es gab auch Leute, die gesagt haben, naja, zweihundert Bewerbungen mit nur drei Gesprächen kann ja auch heißen... Das war jetzt nicht so eine Glanzleistung!
00:11:56: Kann ja auch sein dass es an der Strategie gelegen hat oder an der Art und Weise der Bewerbung.
00:12:02: An da vielleicht auch eigenen Profilbildung, Positionierung.
00:12:06: Wie habe ich den Zivil geschrieben?
00:12:08: Oder hab' ich wirklich gut gepasst auf die Zielunternehmen, die ich angeschrieben habe, wo ich mich beworben habe.
00:12:19: Das fand ich auch ein ganz spannenden Gedanken.
00:12:21: und eine weitere Idee war auch noch dass es nicht heißen muss das man sofort alles hinwirft sondern dass man das aktiv angeht und aktiv vorbereitet und dann geht wenn man das Gefühl hat so jetzt ist der nächste Schritt der Richtige Und genau, dass es nicht sozusagen so kopflos ist.
00:12:43: Sondern das was etwas ganz Bewusstes ist war ein ganz strategisch angegangenen Topwechsel.
00:12:51: So und bevor ich jetzt zu meinem eigenen Fazit komme, was ich dir gerne mitgeben möchte, dann möchte ich vielleicht an dieser Stelle mal kurz einschieben, dass das neue Angebot von mir, Perfect Match ab sofort buchbar ist.
00:13:08: Ich freue mich da riesig drüber.
00:13:10: und worum geht es in Perfect Match?
00:13:12: Es geht darum, dass du den perfekten... anders!
00:13:16: Dass du dem perfekt zu dir passenden Arbeitgeber- und Job findest.
00:13:21: Es geht um zu gucken wer bist du eigentlich was hast du in die Waagschale zu werfen welche Arbeitgebers und welche Jobs passend dazu?
00:13:32: was ist auch zukunftsfähig was ist marktfähig da sozusagen wirklich das Match herzustellen, wo bist du das perfekte Match?
00:13:44: Nicht nur für den Arbeitgeber sondern auch natürlich für dich selber.
00:13:48: Beide Seiten sind immer wichtig.
00:13:49: es geht nicht nur darum den Arbeit Geber zufrieden zu stellen weil du willst ja auch zufriedenzahlen Und dann ins Außen zu gehen und das ganze Souverän rüberzubringen.
00:13:58: Das ist dieses Angebot Perfect Match, es ist sofort jetzt buchbar!
00:14:02: Ich freue mich riesig.
00:14:04: wenn dich das interessiert, macht dir super gern ein Termin, ein Strategiegespräch, es kostenlos aus.
00:14:10: Es gibt bis nächste Woche... Freitag ist es glaube ich dritter Siebender, gibt es noch einen Einführungspreis.
00:14:17: Super, super Angebot.
00:14:19: was da gerade für dich auf den Markt kommt Weil genau das stattfindet, dass wir gucken wie wirst du zum Perfect Match für den richtigen Job der richtig gut zu dir passt und den du auch vor allen Dingen willst.
00:14:36: Wie überzeugst du da die Arbeitgeber in einem Markt was wir gerade gelernt haben der einfach schwieriger wird?
00:14:44: Ich freue mich darüber wenn du dich anmeldest zum Strategiegespräch.
00:14:47: Der Link ist in den Show Notes So.
00:14:51: Jetzt habe ich dir gerade meine eigene Sicht darauf noch mal versprochen, weil ich das super wichtig finde.
00:14:58: Im Grunde genommen kann man sagen dass all das was ich gesagt habe würde ich tatsächlich wirklich eins zu eins so unterschreiben.
00:15:06: Dass da sind so viele tolle Argumente zusammengekommen und ich glaube die wichtigsten Punkte fasse ich dir nochmal zusammen.
00:15:16: Ich glaube dass ein Bleiben aus Angst gefährlich ist.
00:15:22: Extrem gefährlich!
00:15:24: Weil ich glaube, dass wenn du bleibst erstens wird sich das in deinen Leistungen widerspiegeln und die Gefahr, dass du dann nicht mehr alleine gehst sondern gegangen wirst also eine Kündigung irgendwann bekommst es steigt ja?
00:15:40: Ich will nicht sagen, dass sie hoch ist aber die steigt Und... Also wenn's Kündigungen gibt im Unternehmen Dann sind immer diejenigen die Ersten gehen.
00:15:49: Klar, wir dürfen Sozial-Auswahl usw.
00:15:52: Aber danach folgen sofort diejenigen, die halt keine Leistung mehr bringen und das sind meistens diejenigen die total unzufrieden sind.
00:15:58: Warum?
00:15:59: Weil sie sich logischerweise zurückziehen.
00:16:02: Die machen weniger, die bringen sich weniger ein, die Motivation ... Das kriegt ja eine Führungskraft in der Regel dann auch mit.
00:16:10: Und das ist dann gefährlich für deinen Job!
00:16:15: Das ist das Eine und das Andere.
00:16:17: natürlich Deine Lebensqualität, wenn die leidet.
00:16:22: Die Zeit gibt dir niemand wieder!
00:16:24: Die ist einfach unwiederbringlich weg.
00:16:26: und wenn du bedenkst wie viel Zeit du wirklich verbringst in deinem Job von deiner wachenden Tageszeit.
00:16:32: Das ist viel mehr als die Hälfte deiner Zeit, wenn du ein Vollzeitjob hast dann kannst ja gar keine gute Lebensqualität haben Wenn du da tot unglücklich bist.
00:16:45: Das ist das andere.
00:16:46: Und das Dritte, was ich da auf jeden Fall noch zu sagen möchte es Wenn wir bleiben und wir merken Wir haben erste körperliche Symptome Dann ist es an der Zeit die mal richtig richtig ernst zu nehmen.
00:16:59: Ich arbeite mit so vielen Menschen Die entweder kurz vom Burnout sind Schon reingeschlittert sind gerade mittendrin sind Danach zum Herkommen Und alle sagen im Grunde genommen dass gleiche.
00:17:13: Hätte ich das mal eher Hätte ich wahrgenommen, haben Sie es alle.
00:17:18: Hätte das eher ernst genommen?
00:17:20: Hätte mal eher darauf gehört was mein Körper mir die ganze Zeit versucht zu sagen dass das nicht mehr gesund ist und sich so nicht weiter machen kann.
00:17:30: auf Dauer hätte ich das mal eher ernstgenommen.
00:17:34: Das ist eigentlich das was alle wirklich Unisono sagen.
00:17:38: Ich habe noch nie jemanden gehört der gesagt hat aber ich hätte noch ein bisschen aushalten können Macht keiner.
00:17:46: Das heißt, das ist auch etwas wo ich sage ne, wenn du merkst es gibt körperliche Auswirkungen dann ender was ja?
00:17:54: Ender was entweder im bestehenden Job oder guck halt dass du dich rausentwickelt aus dem jetzigen Job.
00:18:01: und weitere Punkt aus meiner Sicht der extrem wichtig ist ist eben aber auch nicht zu Kündigung zu kündigen aus einem Impuls heraus.
00:18:12: Du hast vielleicht gerade ein schwieriges Gespräch, die Führungskraft ist dir gerade unheimlich auf den Senkel gegangen es gab irgendwie Konflikte und du denkst Alles misst dir, ich kündige und schmeiß alles hin.
00:18:24: Und präsentiere die
00:18:25: Kündigung.".
00:18:25: Das würde ich dir auch nicht raten!
00:18:27: Das ist genau so... das ist keine gute Idee aus einem Impuls heraus, alles hinzuwerfen.
00:18:33: Weil natürlich wenn du Verpflichtung hast finanzieller Art für Familie, für Eigenheim, für was auch immer wird es natürlich unter Umständen ungemütlicher, wenn du nicht ein Batzen beiseite gelegt hast der dann dafür sofort zur Verfügung steht.
00:18:52: Das halte ich auch für wirklich keine gute Lösung!
00:18:58: Ich glaube, dass der klügste Schritt immer ist, mal einen Schritt zurückzutreten und in die Metaperspektive.
00:19:07: so heißt das wenn wir uns sozusagen von oben betrachten also mit einem gewissen Abstand ja?
00:19:12: Und man darauf zu gucken Welche Situation habe ich hier gerade?
00:19:18: Kann ich realistischerweise etwas verändern, was innerhalb meines Einflussbereiches liegt.
00:19:24: Wenn ja, tu das!
00:19:25: Geh das an!
00:19:26: Mach das,
00:19:27: ja?!
00:19:28: Wenn nein... Dann ist es immer an der Zeit sich so zu reflektieren und zu sagen okay Was is dann der nächste logische Schritt?
00:19:38: Und der nächste Logische Schritt wenn du merkst Es ist nicht zu verändern und du bist tot unglücklich da Ist immer zu gucken Wo will ich dann als nächstes hin?
00:19:47: Was sind meine Optionen, was passt gut zu mir.
00:19:51: Was ist mir sehr wichtig!
00:19:54: Was sind meiner
00:19:54: Werte?!
00:19:55: Was will ich unbedingt leben in meinem Job?
00:19:58: und wenn du das hast, dann geht es los zu gucken wo ist mein Markt.
00:20:04: Wo kann ich wirksam werden mit dem was ich mitbringe?
00:20:08: Sowohl die Werte, sowohl die Interessen deiner Motivation aber natürlich auch deine ganzen kompetenzen Erfahrungen stärken.
00:20:16: Das willst du ja mitnehmen!
00:20:17: Das willst Du ja einsetzen!
00:20:19: Es macht ganz viel Sinn damit sich dann auseinander zu setzen Und das Ganze dann auch abzuchecken, wie zukunftsfähig ist denn das ganze.
00:20:30: Macht das für mich in den nächsten Jahren noch Sinn?
00:20:33: Macht es im KI-Zeitalter noch
00:20:35: Sinn?!
00:20:35: Das sind alles Fragen, die da ja unmittelbar mit rein spielen!
00:20:39: Wenn du nicht vom Regen in die Traufe willst – kennen deine Situation natürlich nicht – aber wenn du nicht von dem Regen an die Traue willst, ist das etwas was du mit bedenken darfst.
00:20:50: Damit du, wie gesagt, im nächsten Job Eine höhere Zufriedenheit hast, eine höhere Passung hast.
00:20:58: Die wirksamer fühlen kannst weil du gemäß deiner stärken Kompetenzen Fähigkeiten und so weiter arbeitest Und aber auch gleichzeitig etwas aufbaust was zukunftsfähig ist.
00:21:12: So das ist sozusagen meine Draufsicht auf die Dinge.
00:21:15: ich fand den Artikel tatsächlich ganz spannend.
00:21:18: Ich fand ihn auch irgendwie gut weil er natürlich erst mal so provoziert, ja behaltet euren Job egal wie scheiße da ist.
00:21:28: Und natürlich bin ich auch dahin geblieben und natürlich habe ich da auch kommentiert weil ich das wichtig finde.
00:21:35: So heißt hier die Podcast-Folge und ich glaube es ist immer gut mal Dinge wirklich scharf zu benennen, zu provozieren um dann danach in den Diskurs zu gehen.
00:21:45: Das hab' ich hier versucht mit dieser Folge!
00:21:46: Ich bin super gespannt die ganze Sache siehst und vielleicht magst du ja auch ein Kommentar unter dieser Podcast-Folge auf Spotify mal dalassen.
00:21:56: Ich freue mich riesig darüber, wenn Du Deine Sicht der Dinge auch mal mitteilst und wenn Du mir auch erzählst wie Dir diese Podcastfolge gefallen hat ob das auch eine gute Idee ist das öfter Mal zu machen so Dinge aus der Presse zu nehmen oder aus LinkedIn zu nehmen und zu gucken so wie wir das Ganze mal ein bisschen auseinander Pro, Kontra.
00:22:17: Was ist meine Meinung dazu?
00:22:19: Vielleicht auch was ist deine Meinung dass wir da so ein bisschen in den Diskurs kommen.
00:22:22: Wenn dir das gefällt sag mir super gern Bescheid freue ich mich immer.
00:22:26: ja!
00:22:27: In diesem Sinne Ich wünsche dir noch einen wundervollen Sonntag.
00:22:31: Fröhliche Schwitzen, ich weiß nicht wie warm es bei dir ist.
00:22:35: Bei uns soll es am Montag wieder kühler werden.
00:22:38: im Moment sind es zwischen dreißig und fünfundreißig Grad hier im Norden aber wir haben eine ganz wunderbare Ostsee vor der Tür.
00:22:45: da können wir mal reinspringen und das liebe ich tatsächlich auch sehr!
00:22:50: Eine wunderschöne Woche bis nächste Woche.
00:22:53: Sonntag alles Liebe Tcha Tchau deine Anja.