00:00:00: Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen Angst vor der Arbeitslosigkeit haben und dieses Thema möchte ich in heutigen Podcastfolge aufgreifen.
00:00:20: Und jetzt lasst uns starten.
00:00:34: Los geht's!
00:00:35: Yes, schön dass du da bist und eingeschaltet hast.
00:00:38: das freut mich sehr und ich habe heute ein ja nicht ganz so erfreuliches Thema dabei.
00:00:43: aber auch das darf ja sein und ich finde es immer wichtig Dinge zu benennen und nicht sich so drum herumzuschleichen.
00:00:51: Und zu tun, als gäbe ist das Thema nicht.
00:00:54: Ich glaube es ist tatsächlich gerade ... Ja ich will nicht sagen großes Thema würde ich gar nicht so sagen aber ich glaube es gibt immer Menschen die davon betroffen sind dass sie Sorge haben arbeitslos zu werden und dass das teilweise auch schlärflose Nächte verursacht.
00:01:15: Das möchte ich ganz gerne einfach mal aufgreifen, weil es ist irgendwie wichtig sich damit auseinanderzusetzen.
00:01:23: Und das Erste was ich immer wichtig finde wenn wir von Ängsten sprechen, ist die Angst in den Raum zu holen also den Elefanten sozusagen zu benennen.
00:01:36: Den Elefant anzusprechen und den mal greifbarer zu machen, indem man die Angst ganz klar benennt.
00:01:44: Wo vor ist es denn?
00:01:46: Weil häufig sind Ängste so die Fußs ... Und bleiben auch die Fuß's!
00:01:53: Wir gucken uns das nie richtig an, wovor ist die Angst eigentlich genau
00:01:58: da?!
00:01:59: Ganz häufig passiert dann ein Folgendes wenn wir uns die Angst konkret anschauen Sie entweder ganz verschwindet oder wir auch merken, was ist denn eigentlich eine reale Gefahr?
00:02:14: Also wo ist wirklich Gefahr im Verzug und wo hat die Angst ne ganz konkrete Funktion nämlich um auf eine eine realen Gefahr hinzuweisen.
00:02:25: Und wo ist es einfach nur Kopfkino?
00:02:28: ja wo ist das Sag ich mal, wo wird aus dem Elefanten ganz schnell eine Maus?
00:02:32: Wenn wir das mal uns ein bisschen genauer angucken.
00:02:35: Ich hab dir verschiedenste Ängste mitgebracht ohne Anspruch auf Vollständigkeit aber das was ich eigentlich immer wieder mitbekomme Das habe ich heute mal mitgebracht und da möchte ich gerne mit dir hingucken Wo ist es in der reale Gefahr?
00:02:51: Und wo sind Dinge einfach wirklich Kopfkino?
00:02:55: und ich sage einfach mal Blödsinn?
00:02:58: Und wo kannst du dir auch einen ganz konkreten Plan machen, also wo hast du Handlungsoptionen?
00:03:04: und wo braucht es vielleicht auch eher eine innere Stabilisierung?
00:03:09: Das gucken wir uns jetzt mal an.
00:03:10: Also lass uns mal starten!
00:03:13: Die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist für viele erstmal das Verlust von Einkommen.
00:03:22: Geld zur Verfügung zu haben.
00:03:23: Und das ist natürlich bei allen gegeben, also das ist nicht nur eine Angst die vielleicht eintreten könnte.
00:03:31: Natürlich wenn du arbeitslos wirst bekommst du meines Erachtens ich habe es jetzt gar nicht geprüft aber ich glaube es sind noch sechzig Prozent von deinem Nettoeinkommen.
00:03:42: Guck mal das weiß ich gar nicht exakt weil das bei mir Ewigkeiten her ist.
00:03:47: dass ich das mal hatte da war ich noch ganz ganz jung spielt aber auch gar keine Rolle.
00:03:53: Ich weiß, dass es massive finanzielle Einbußen gibt wenn du arbeitslos wirst und das ist eine Realität die definitiv eintreten wird.
00:04:05: und dennoch finde ich es wichtig sich das mal anzugucken weil das tun die meisten Menschen nicht.
00:04:11: ja sie sagen da muss ich mit weniger auskommen.
00:04:14: ja klar das ist ja keine Sache die auf Dauer so bleiben wird.
00:04:19: Dann ist es wichtig mal zu gucken, so was heißt denn das ganz konkret.
00:04:23: Wie viel weniger wirst du haben?
00:04:25: Wieviel wirst Du am Ende des Monats oder Anfang des Monads überwiesen bekommen?
00:04:31: und wie realistisch lange kommst Du damit dann über die Runden?
00:04:37: Dass Du Dir selbstverständlich mal mit einem Blick nicht schön gefärbten Blick, sondern mit einer wirklich klaren Brille die du dann aufsetzt.
00:04:53: Mal anschauen was hast Du denn eigentlich für Fixkosten im Monat?
00:04:57: Das wissen die meisten Menschen gar nicht!
00:04:59: Wir haben ganz oft Laufen die Kosten so raus und je höher das Gehalt wird, desto mehr Kosten entstehen auch.
00:05:08: Das ist ein Phänomen.
00:05:10: Je höher wir verdienen, je mehr Gehalt wir bekommen, destso höher meistens auch die laufenden Kosten.
00:05:17: Sich da mal hinzusetzen und da mal wirklich ehrlich drauf zu schauen.
00:05:21: was hast du für Fixkosten?
00:05:23: Die jeden Monat weiterlaufen kommen was Wolle?
00:05:27: Auf welche Rücklagen kannst du vielleicht auch zugreifen?
00:05:32: In dem Fall der Arbeitslosigkeit ist super, super wichtig und hilfreich.
00:05:36: Und die meisten Menschen sagen dann ja okay gut es fühlt sich jetzt nicht mehr so entspannt an wie es vielleicht gerade ist aber es wird funktionieren.
00:05:48: ich muss jetzt nicht unter der Brücke schlafen nur weil ich dann von Arbeitslosengeld leben muss.
00:05:55: also da wirklich mal ehrlich, realistisch rüber zu gucken.
00:06:00: Das ist für die meisten schon der Gamechainer und die meisten machen es nicht.
00:06:05: Die meisten machen's nicht!
00:06:07: Meistens wenn ich das mitbekomme, jemand hat Angst davor und dann geht um finanzielle Einbußen, dann frage ich immer ja wie hoch sind denn die Fixkosten?
00:06:18: Was wirst du dann bekommen?
00:06:20: Worauf kannst du zurückgreifen?
00:06:22: Kaum jemand kann mir darauf eine Antwort geben.
00:06:24: Das ist der erste Weg, prüfe das mal!
00:06:28: Meistens tritt dann Entspannung ein weil du dann siehst okay schönes es nicht macht keinen Spaß ist ganz klar aber es bringt mich nicht um es bringt mir nicht unter die Brücke und das finde ich schon mal ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:06:44: Dann der viel wesentlichere Punkt der für viele ganz, ganz schwierig ist.
00:06:54: Ist der Punkt, dass wenn du aus dem Job austrittst plötzlich eben so ein Statusverlust oder auch... Ja also das ist so ein Thema der Anerkennung, dass das plötzlich in den Raum tritt weil viele ihren Wert ganz klar an den Jobtitel geknüpft haben.
00:07:19: Also wir haben ja Ich bin Coach, ich bin Projektleiter.
00:07:25: Ich bin
00:07:27: Ärztin.".
00:07:29: Wir knüpfen auch unsere Identität dran und wenn das wegfällt ... Wenn wir plötzlich arbeitslos sind, dann fällt für viele eben der Wert, der damit mit dieser Identität verknüpft ist, da fällt dann weg!
00:07:46: Und das wird für viele ganz, ganz schwierig.
00:07:49: Sie haben dann plötzlich Häufig dieses Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.
00:07:54: Und davor haben viele Angst.
00:07:57: Viele haben Angst ... diesen Statusverlust in Kauf nehmen zu müssen, diesen Anerkennungsverluste.
00:08:05: Was denken vielleicht auch die anderen?
00:08:07: Wie fühle ich mich dann gegenüber den anderen wenn ich sagen muss Ich bin arbeitslos weil es eben nicht mehr an einen Jobtitel geknüpft ist, den ich vorher mit mir ganz klar identifiziert habe wo ich eine Identität hinter hatte?
00:08:24: und da Möchte ich dir gerne mitgeben, weil das ist ein wichtiger Punkt den viele im Kopf haben.
00:08:31: Es gibt auch welche die sagen, da hab' ich keine Schwierigkeiten mit.
00:08:34: aber wenn du damit resonierst dann ist das jetzt ein wichtiger punkt.
00:08:40: Da möchte ich dir mit geben dich damit zu beschäftigen Jetzt schon zu beschäftigend!
00:08:44: Weil es ist ein reales Thema Wer bist Du denn eigentlich?
00:08:49: Wenn du deinen Jobtitel mal weglässt?
00:08:52: Wer bist du als Person wenn du dich nicht identifizierst mit deinem aktuellen Jobtitel.
00:09:02: Ich lass mal kurz raumen, hast du da eine Antwort drauf?
00:09:09: Wer bist Du ohne deinen Jobtiteln und sich damit auseinanderzusetzen?
00:09:15: Das ist nichts was man mal in fünf Minuten macht.
00:09:18: viele können darauf ne Antwort geben.
00:09:20: wer bin ich dann?
00:09:21: Wer bin ich außerhalb meines Jobs aber vieler eben auch nicht?
00:09:31: unseren Wert unmittelbar knüpfen an unseren Job und der fällt dann weg.
00:09:40: Dann entsteht ein Vakuum, dann entsteht eine Lücke – und natürlich macht das Angst!
00:09:44: Das ist ganz klar!
00:09:46: Das heißt wenn du dieses Thema hast dass du Sorge hast dass dir da Die Anerkennung fehlt, dass dein Selbstwert davon abhängt.
00:09:58: Dann gebe ich dir wirklich den gut gemeinten Rat und lade dich dazu ein, genau hinzuschauen.
00:10:05: Wer bist du denn sonst?
00:10:07: Wer bist Du außerhalb Deines Job-Titels?
00:10:09: Wer Bist Du ausserhalb Deine Jobs?
00:10:13: Setz Dich damit auseinander!
00:10:17: Das ist natürlich auch ein Thema, was man außerhalb dieser Angst von Arbeitslosigkeit machen sollte.
00:10:24: Also der Job ist ein wichtiger Part in unserem Lebensmix aber er ist eben nicht der Einzige und wir sollten uns nicht alleine über den Job identifizieren wenn du weißt dass du auch außerhalb deiner Leistung die du da ja bringst im Job Wer du bist, was du für ein Wert hast als Mensch, dann trifft dich das nicht so hart.
00:10:53: Dann brauchst du vor diesem Punkt keine Angst zu haben weil du ja trotzdem einen hohen Selbstwert noch hast außerhalb des Ganzen.
00:11:04: und dazu lade ich dich wirklich ein egal ob du davon nicht betroffen bist, aber egal ob das vielleicht im Raum stehen könnte bei dir, lade ich dich Einsicht mal mit dieser Frage wirklich tief gehen zu beschäftigen.
00:11:18: Der dritte Punkt ist da es viele Menschen befürchten eben ihre Kollegen und Kolleginnen also dass das Umfeld sozusagen zu verlieren.
00:11:28: Kann ich gut nachempfinden?
00:11:30: Das ist ja auch so, wenn man rausgeht.
00:11:33: Dann hat man nicht mehr diese Zugehörigkeit, die man hat, wenn noch im Unternehmen angestellt ist und gleichzeitig kannst du trotzdem den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen halten.
00:11:47: Das ist möglich!
00:11:49: Also da diese Angst dir würde ich gerne nehmen wollen indem du mal prüfst, welche Beispiele kennst du denn schon von vielleicht deinen ehemaligen Kollegen und Kolleginnen, die das Unternehmen schon verlassen haben zu denen du trotzdem noch Kontakte pflegst.
00:12:08: Also das ist ja möglich!
00:12:09: Und dieses Zugehörigkeitsdingen – das ist natürlich auch ein wichtiges, gar keine Frage.
00:12:14: Wir Menschen sind ja alle Herdentiere.
00:12:19: in größeren Gruppen oder auch an kleineren Gruppen.
00:12:23: Wir mögen es, uns zugehörig zu führen.
00:12:25: Das ist ein psychologisches Phänomen.
00:12:27: Es war damals extrem wichtig, sonst bist du gestorben.
00:12:31: Das heißt, das ist eine Uhrangst, die in uns drin ist.
00:12:34: Aber wenn wir da mal mit Abstand und einer realistischen Brille draufgucken, dann ist das natürlich ne Angst ... Die nicht real ist.
00:12:43: im Sinne von ich kann den Kontakt trotzdem halten!
00:12:48: Und was ich natürlich auch machen kann, ich kann auch dafür sorgen dass sich ein anderes Umfeld noch habe außerhalb meines Jobs.
00:12:56: Was dann natürlich wahrscheinlich in dem Moment wenn da eine Arbeitslosigkeit kommt noch mehr in Anspruch genommen wird ja das du mit Freunden, Freundinnen mehr den Kontakt dann suchst und da eben die Zugehörigkeit wieder ein bisschen mehr vertieft sie vielleicht jetzt Ja, vielleicht lag dir auch eine Zeit lang Brach.
00:13:18: Das ist ja vielleicht auch mal ein guter Moment wenn du merkst oh da ist vielleicht was im Busch also vielleicht trifft mich da eine Kündigung dass du dich darum kümmerst einen Netzwerk oder ein Umfeld und ein Freundeskreis aufzubauen außerhalb deines Jobs.
00:13:36: das ist etwas was man immer jederzeit finde ich auch machen kann und sollte.
00:13:41: Und ja, ich glaube das ist eine Angst die eher nicht ganz so real ist.
00:13:48: Dann haben viele Menschen auch Angst vor dem was dann danach kommt nämlich ein Bewerbungsmarathon dass sie viele Absagen kassieren, dass es anstrengend wird.
00:14:01: Ja, also was soll ich dazu sagen?
00:14:03: Das eine ist du wirst Absagen bekommen.
00:14:06: Niemand wird daraus gehen und gleich eine Bewerbung schreiben.
00:14:10: Aber das heißt niemand!
00:14:11: Es gibt natürlich immer Ausnahmen aber es wird nicht die Regel sein dass du daraus gehst eine Bewerkung schreibst und gleich ne Zusage bekommst und das super passt.
00:14:19: Es is in der Regel nicht der Fall.
00:14:22: Das heißt gehe da schon von vornherein in die Akzeptanz Nehmen das als etwas, was einfach dazugehört.
00:14:33: Bewerbung heißt eben auch Absagen bekommen – nicht nur Zusagen!
00:14:39: Und da den auch da wieder deinen Selbstwert von deiner Bewerbung zu entkoppeln ist super wichtig.
00:14:48: Heißt, nur weil du eine Absage bekommst hat es nichts mit deinem eigenen Wert zu tun Zum einen nicht mit deinem Wert als Person, zum anderen aber auch nicht mit deinen Wert als Arbeitskraft.
00:15:01: Als Arbeitnehmer, als Arbeitnehmerin.
00:15:03: Das darfst du wirklich entkoppeln!
00:15:06: Weil du weißt gar nicht was auf der anderen Seite den Auslöser gegeben hat dir eine Absage zu schicken.
00:15:14: Manchmal ist es KI, du kommst vielleicht gar nicht durch.
00:15:17: das heißt ne gute Bewerbung is super, super wichtig ja?
00:15:22: Das andere Es kann sein, dass da vielleicht schon jemand in einer Reihe stand dafür und schon feststand für den Job.
00:15:33: Und das war einfach nur noch eine Fake-Ausschreibung passiert auch regelmäßig!
00:15:37: Es kann seien, dass sich auf diese Stelle dreihundert andere Menschen beworben haben und du bist dann nicht in die engere Auswahl gekommen weil du irgendwas nicht mitgebracht hast oder weil es schon dreißig andere tolle Bewerber gab und die quasi den Vortritt erst mal hatten.
00:15:57: Das heißt, das hat mit dir als Person, als Arbeitnehmerin überhaupt nichts zu tun!
00:16:03: Enkoppel dass von deinem Selbstwert.
00:16:06: Enkoppel dieses Gefühl.
00:16:08: jede Absage zieht mich wieder runter.
00:16:11: Jede Absage macht mich kleiner.
00:16:14: Das darfst du wirklich... Da darfst du in die Akzeptanz gehen, dass eine Ablehnung, ne Absage.
00:16:21: Eine Absage dazu gehöre aber eben keine Ablehnung deiner Person ist.
00:16:26: so wollte ich das ausdrücken.
00:16:29: So das nächste ist wo was sich auch immer wieder höre is dass es eine Lücke im Lebenslauf gibt und den Menschen davor Angst haben dann sage ich immer Ich mach's ganz kurz Das ist Bullshit Ja vergiss das also dieses.
00:16:45: Ich habe eine Lücke im Lebenslauf.
00:16:46: vor zwanzig Jahren, hätte man da drauf rumgeritten und wäre da reingegangen.
00:16:53: Hätte dich dazu gelöchert und gefragt, das ist Schnee von gestern?
00:16:57: Das macht man heute nicht mehr.
00:16:59: Natürlich würde ich vielleicht darauf ansprechen ... Man wird dich vermutlich auch darauf ansprechend, dass du gerade arbeitssuchend bist wenn es dann ersichtlich ist in deinem Lebenslauf.
00:17:11: aber Das ist kein Problem.
00:17:14: Und das habe ich ja auch mal in einer vorherigen ... Ich weiß jetzt die Nummer nicht, aber in einer vorherrigen Podcast-Vorgabe bin ich da auch mal drauf eingegangen dass so eine Lücke im Lebenslauf heute nur noch ein Problem ist wenn du damit nicht gut umgehst.
00:17:28: Aber das darfst du dir glaube ich... Also kannst du quasi einmal durchstreichen dieser Angst, wenn du die haben solltest!
00:17:36: So, das nächste ist die Angst Wenn die Zeit zu lange dauert mit der Arbeitslosigkeit, dass du dann sozusagen die berufliche Orientierung verlierst.
00:17:48: und ja das kann passieren.
00:17:51: Das merke ich.
00:17:54: Früher habe ich viel mit Menschen gearbeitet, die in der Arbeitslosigkeit waren und über die Arbeitsagentur gefördert wurden.
00:18:00: Da hab' ich das häufig mitbekommen, wenn Menschen länger in der Arbeitslosigkeit wahren, dass dieses Zielbild verloren geht, diese Orientierung verloren geht – weil's eben zu lange gedauert hat!
00:18:13: Und da kann ich dir nur den Rat geben, wenn das passieren sollte... Dann lass dich unterstützen.
00:18:20: Das ist super wichtig, ja?
00:18:25: Lass dir Unterstützung zukommen zum einen bei dem Zielbild dass das immer klar ist.
00:18:30: dann vor allen Dingen auch bei den Mindset.
00:18:32: Ja weil es ist wirklich eine Mindset Sache da wenn die Arbeitslosigkeit zu lange dauern sollte Dass du da wieder rauskommst aus so einer unmotivierten und Ja, vielleicht einer Phase wo du dich auch nicht wirklich gut verkaufen kannst.
00:18:50: Nicht souverän mehr bist weil der Selbstwert einfach leidet.
00:18:55: und da würde ich dir immer raten wenn das passieren sollte dann holt ihr definitiv Unterstützung.
00:19:02: Ich würde dir sowieso raten Unterstützung von Anfang an zu holen Weil wenn du schon länger nicht mehr im Bewerbungsgesprächen warst oder Bewerbungsunterlagen erstellt hat, dann ist das ein ganz wichtiger Punkt.
00:19:17: Lass dir da... lass dich unterstützen von Menschen die davon eine Ahnung haben zum Beispiel Coaches.
00:19:24: Ich mache das ja auch regelmäßig dass ich Menschen begleite, die jetzt nicht immer unbedingt aus der Arbeitslosigkeit passiert auch.
00:19:33: Auch Menschen kommen zu mir, die schon in der Arbeitslosigkeit sind und nicht mehr über die Agentur.
00:19:38: Das mach' ich nicht mehr.
00:19:40: aber Natürlich kommen auch Menschen, die sagen hey ich will mich da jetzt professionell beraten lassen und unterstützen lassen.
00:19:48: Und da möglichst zügig und vor allen Dingen auch zielgerichtet wieder rauskommen in eine Anstellung, die mir dient, die mei Freude macht wo ich Erfüllung und Sinn drin entdecken kann und das ist ja immer das große Ziel von dem Ganzen.
00:20:03: also sich der Unterstützung zu holen ist glaube ich erstmal ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:20:09: So, und das Letzte ist die Angst vor der Bundesagentur für Arbeit.
00:20:14: Und die möchte ich dir jetzt hier einfach mal nehmen!
00:20:17: Ich bin sehr erfahren in der Arbeit mit der Bundes-Agentur für Arbeit – ich weiß ziemlich genau wie die da ticken was da die Anforderungen sind, was die Wünsche sind, welche Forderung sie sind usw.
00:20:32: Diese Angst ist tatsächlich wirklich unbegründet.
00:20:36: Warum?
00:20:37: Die möchten dich unterstützen.
00:20:40: Dieses Druck machen von früher auch das, das kommt auch aus alten Zeiten.
00:20:46: Das ist vorbei.
00:20:48: die Menschen, die dort arbeiten und das kommt von oben nach unten durch.
00:20:54: Die sind sehr unterstützend dort.
00:20:56: D.h.,
00:20:56: sie wollen dich natürlich möglichst schnell wieder in Arbeit vermitteln.
00:20:59: Das is ganz klar!
00:21:00: Die werden dir auch Vorschläge machen, Vermittlungsvorschläger aber... Du bist nicht Spielball der Bundesagentur für Arbeit.
00:21:08: Und du hast selbstverständlich Rechte und Bedürfnisse, die auch erfüllt werden sollen und dürfen.
00:21:16: Da musst du keine Sorge davor haben!
00:21:20: Ich erlebe das ganz selten noch dass Menschen sagen hey das war keine gute Erfahrung.
00:21:26: Die meisten, die von dem Amt wieder nach Hause kommen, sagen hey durchaus eine ganz gute Erfahrung und das war nichts, wovor ich mich im Vorwege hätte fürchten müssen.
00:21:39: Wenn ich das gewusst hätte wie die da ticken was wie die so drauf sind was sie so wollen dann hätte ich mir diesen Kopf nicht gemacht.
00:21:47: also das möchte ich dir ersparen du brauchst die angst davor nicht zu haben.
00:21:52: So, als Letztes möchte ich dir noch ganz gerne mitgeben.
00:21:55: Was kannst du denn im Vorwege tun?
00:21:57: Wenn du merkst irgendwie es wird ungemütlich in deinem Unternehmen oder auch in der Branche und du merkest ah!
00:22:05: Ich weiß nicht wie lange dieser Arbeitsplatz hier noch so sein wird.
00:22:10: Wie lange es mich hier noch in dem Unternehmen so geben wird.
00:22:13: dann gibt es ja Wege das ganze vorzubereiten und mal eine Handlungsfähigkeit aufzubauen.
00:22:22: Und das Erste, was du immer machen solltest, dass du meinen Lebenslauf aktualisierst.
00:22:27: Gerade wenn du ganz lange schon dich nicht mehr beworben hast dann ist das erstmal der erste Punkt wo du mal reingehen kannst und sagen kannst okay ich aktualisiere jetzt mal mein Lebenslauf bring den mal auf den neuesten Stand.
00:22:40: Klar ist das noch nicht zielgerichtet, aber du hast mal zumindest erstmal alles zusammen.
00:22:44: Zielgerichtet ist es dann wenn du den Lebenslauf auf eine aktuelle Stellenausschreibung anpasst.
00:22:51: Aber was du machen kannst, ist den überhaupt mal irgendwie der Auffordermann zu bringen, den optisch auch abaufzuhübschen alle Stationen da mal rein zu tun Und insgesamt einfach fertig zu machen, sodass du dann, wenn es wirklich drauf losgeht, dass du relativ schnell auch fähig bist wieder ins Tun zu kommen und in Bewerbungsaktivitäten noch einsteigen zu können.
00:23:19: Also das proaktiv im Vorwege zu machen darum geht es!
00:23:24: Was da natürlich mit einhergeht, ist dass du mal deine Kompetenzen auch aufschreibst.
00:23:29: Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hast du denn?
00:23:32: Welche Erfolge hast du gefeiert?
00:23:35: Welcher Erfahrung hast du vorzuweisen?
00:23:37: Was sind deine Stärken?
00:23:39: Das kannst du ja alles im Vorwege wunderbar schon mal zusammensammeln!
00:23:47: Das ist etwas was super gut ist, was du jederzeit im Grunde genommen angehen kannst Und was du dann zusammenhaben kannst, wenn der Fall tatsächlich eintreten sollte.
00:23:59: Gleiches gilt fürs LinkedIn-Profil.
00:24:02: Hast du überhaupt eins?
00:24:03: Nein, kannst du es dir mal einrichten!
00:24:05: Du kannst das einfach mal loslegen und einen LinkedIn-Profil erstellen.
00:24:10: Natürlich darfst du auch für dich prüfen in welche Richtung soll das Ganze gehen.
00:24:14: LinkedIn ist ja nichts, was nach hinten ausgerichtet ist sondern sehr nach vorne ausgerichtet ist.
00:24:19: Da darfst Wenn es dieser Job nicht mehr ist, welcher Job sollte es dann sein?
00:24:26: Welches ... was wäre denn die neue berufliche Richtung in die ich dann gehen möchte.
00:24:31: Da darfst du viel vorarbeiten machen das ist ganz klar.
00:24:34: da darfst Du Dich mit Dir selber auseinandersetzen.
00:24:37: Was willst Du denn eigentlich?
00:24:38: Was is deine beruflich Richtung?
00:24:42: Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, Du weißt wo Du mich findest Das ist eines meiner Haupttätigkeiten.
00:24:49: Dann das Netzwerk zu aktivieren.
00:24:52: Guck mal, wie nass du denn eigentlich in deinem Netzwerk?
00:24:55: Zum Beispiel über LinkedIn.
00:24:57: Aber auch in deinm Offline-Netzwerk!
00:25:00: Wir haben alle ein offline Netzwerk – ich höre das ganz oft so, aber ich habe kein Netzwerk.
00:25:03: und dann gucken wir uns die Menschen, die Kontakte an und sehen, aha da ist ja doch viel mehr Netzwerke als ich vielleicht am Anfang gedacht habe.
00:25:11: Auch das ist eine Möglichkeit loszulegen im Vorwege proaktiv zu werden bevor er etwas eintreten könnte.
00:25:20: So, ich weiß das war keine schöne Folge.
00:25:23: Ich liebe auch mehr die Folgen, die so nach vorne gerichtet sind und nicht so sehr in die Angst gehen.
00:25:28: aber da ich weiß dass das einfach einige Menschen umtreibt, dass die Angst bei einigen einfach da ist arbeitslos zu werden Wie so ein Elefant im Raum ist, bin ich immer ein Freund davon.
00:25:44: Das auch wirklich zu benennen und das mal einfach durchzuspielen und zu besprechen.
00:25:49: Und du hast jetzt schon gesehen – so schlimm ist es alles gar nicht!
00:25:56: Also die Welt geht davon nicht unter.
00:25:58: Du wirst danach wieder eine weitere Anstellung finden.
00:26:02: Die Frage ist natürlich immer nur, mit welcher Ausrichtung.
00:26:05: Wo willst du denn dahin?
00:26:07: Was sind dann die nächsten möglichen Bereiche in denen du dich bewerben willst?
00:26:13: Wo kannst du dich gut einbringen mit all dem was du mitbringst?
00:26:17: Was macht dir aber auch ganz viel Freude und was lässt dein Herz tanzen und hüpfen?
00:26:23: Und wo kannst du Erfüllung wieder drin erfahren?
00:26:27: Das sind natürlich ganz wichtige Dinge, überlegen solltest.
00:26:33: Wenn du dabei Unterstützung und Hilfe benötigst, dann weißt du wo du mich findest hier in den Show-Nurz.
00:26:39: Findest du den Link zum Strategiegespräch?
00:26:42: Mach dir super gerne einen Termin aus!
00:26:45: In so einem Strategie Gespräch schauen wir darauf wo du stehst was so deine Hürden sind, deine Herausforderung und wir gucken was dazu fehlt.
00:26:55: Was sind die Ressourcen die dir fehlen?
00:26:58: Wo brauchst du da genau Unterstützung?
00:27:01: Und dann schauen wir, ob ich dir dabei helfen kann.
00:27:04: Kostet nix!
00:27:05: Unverbindlich und ist immer mal ein Termin wert.
00:27:10: Jetzt wünsche ich dir noch einen wundervollen Sonntag an der nächsten Woche.
00:27:14: viel Freude im Job.
00:27:15: – bis dahin alles Liebe, tschau-tschau deine Anhörung.